einfache Brokkolisuppe

Zutaten für 4-6 Portionen:

  • 1 kg Brokkoli
  • 1 große Möhre
  • 1 Stück Sellerie
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • Gemüsebrühe
  • 50 ml Sahne
  • frische Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • etwas Öl

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Das Gemüse putzen und in Stücke schneiden; zunächst in etwas Öl die Möhren und den Sellerie anbraten; dann Lauch, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und leicht bräunen lassen, zuletzt den Brokkoli zugeben; mit mindestens 1 Liter Gemüsebrühe aufgießen, sodass das Gemüse bedeckt ist; etwa 25 Minuten köcheln lassen; die Suppe pürieren, dabei Sahne hinzugießen; bis zur gewünschten Konsistenz Gemüsebrühe zugeben und dann abschmecken; noch mal kurz aufkochen lassen und dann mit frisch gehakter Petersilie genießen

Fasten – ein Fazit

Nach 5 Tagen macht sich das Fasten auf der Waage bemerkbar: gut 3 Kilogramm sind verschwunden. Wie klasse, endlich passt mir die Jeans vom letzten Winter wieder gut! Mir ist durchaus klar, dass der Großteil dieser Kilos nach Fastenende einfach durch normales Essen wiederkommen wird, schon allein durch den dann wieder gefüllten Magen und Darm. Trotzdem motiviert es mich, auch nach dem Fasten Maß zu halten, Süßigkeiten nur hin und wieder zu genießen und 2 Mal in der Woche Sport zu treiben. Vielleicht probiere ich es dann mal mit Intervallfasten à la 5:2 oder 5:1. Aber nun kommen erst mal noch 2 Aufbautage, an denen ich ähnlich wie beim Entlastungstag vorab Gemüsesuppen, gegartes Gemüse und frisches Obst essen werde. Und dann möchte ich erst mal wieder normal essen und meine zwischenzeitlichen Fantasien von Pasta und Apfelstrudel verwirklichen! 🙂

Tag 5

Ich fühle mich morgens direkt prima. Trotzdem ist die Aussicht auf Mahlzeiten bestehend aus Gemüsesaft keine Gute … langsam verliere ich den Appetit darauf, auch wenn ich die Säfte variiert habe und mit Gewürzen zusätzlichen Geschmack hineingebracht habe. Mittags bleibe ich dennoch dem Gemüsesaft treu. Abends schaut mich dann aber ein Glas Apfel-Mango-Mark verlockend aus dem Küchenregal an. Mal wieder was Süßes, Fruchtiges, das wäre es jetzt! „Hmm, 100% Frucht, keine Zusätze, natürlich hat es Fruchtzucker, aber ansonsten ist es nicht ungesünder als Gemüsesaft“, überlege ich. Und letztlich entscheide ich mich dann auch für das Fruchtmark und bereue es beim Löffeln kein bisschen. Ist das damit schon mein Fastenbrechen? Habe ich damit mein Ziel von 5 Fastentagen verfehlt? Ich komme zu dem Schluss: nein! Denn es bleibt bei 250g Fruchtmark, ohne weiteres Naschen oder „wenn ich jetzt schon, dann kann ich ja auch noch …“-Rumgewinde. Ich beschließe aber, 5 Tage Fasten sind genug und dass ich am nächsten Tag mittags ganz klassisch das Fasten mit einem Apfel beenden werde.

Tag 6

.. und dann ist er auch schon da, der Tag des Apfels! Mittags schneide ich mir meinen knackigen Braeburn-Apfel in mundgerechte Stücke und genieße bei jedem Bissen, wieder was Festes zum Kauen zu haben. Am Nachmittag sind wir dann in einem Supermarkt und die Verlockungen sind groß, ein paar Kekse oder Knabbereien in den Einkaufswagen zu legen. Am Ende befindet sich aber keins von beidem im Wagen, dafür viel Gemüse. Am Abend kochen wir uns eine Brokkolisuppe und da merke ich erneut ganz deutlich, wie gerne ich schnibble und koche. Auch wenn es nur ein paar Tage waren, denke ich, dass das Fasten sich gelohnt hat, um wieder in einen vernünftigen Essensrhythmus zurückzufinden und das Essen wieder mehr wertzuschätzen. Mit dem Schwung der Fastentage freue ich mich nun wieder auf gutes, genussvolles Essen  …

Fasten – ein Fortschritt

Die ersten Tage sind geschafft und fielen mir leichter als erwartet. Es ist erstaunlich, mit wie wenig Energie der Körper auskommt, dass ich weiterhin so leistungsfähig und konzentriert arbeiten kann und auch ein bisschen Sport gut geht. Aber klar, nach ein paar Tagen hat der Körper noch genug Reserven. Wie manche Leute 30 oder 40 Tage fasten können, finde ich bewundernswert! Mir geht es zwar gut, das Essen als Teil des Alltags und des gemeinsamen Lebens mit meinen Lieben fehlt mir aber schon. Und der Genuss von gutem Essen natürlich auch … da ich weiß, dass das ab nächster Woche aber alles wieder möglich ist, lässt sich die Fastenzeit gut durchziehen.

Tag 3

Ich starte fit in den Tag und genieße erst mal wieder eine Heiße Zitrone. Im Lauf des Tages wird mir bewusst, wie viel Zeit ich durch das Weglassen des Essens gewinne: keine Überlegung, was es zu essen geben soll, kaum was einzukaufen, kein Kochen und auch kein Abspülen – mal ganz schön, auch wenn ich das Alles eigentlich gerne mache! Ich nutze die gewonnene Zeit dazu, meinen Kleiderschrank endlich mal auszumisten und meine PC-Daten zu ordnen. Das „Ballast-Loswerden“ scheint sich vom Körper auf andere Bereiche zu übertragen … ansonsten reichen mir heute auch mittags und abends jeweils 250ml Gemüsesaft sowie 100ml Sauerkrautsaft für ein sanftes Abführen.

Tag 4

Heute steige ich von Zitronensaft auf frisch gepressten Orangensaft um und trinke ihn 1:1 mit Wasser verdünnt. Dennoch schmecke ich die wunderbare Süße und Säure der Orange. Nach der Arbeit treffe ich mich mit einer Freundin zum Spazieren gehen und mache später zu Hause noch eine halbe Stunde „Bauch-Beine-Po“-workout. Die Gefahr, in der Fastenwoche Muskeln abzubauen, motiviert mich dazu. Unabhängig vom Fasten ist es einfach toll, wie energiegeladen ich mich nach dem Sport immer fühle. Schade, dass das Aufraffen vorher oft so schwer fällt. Das ist etwas, was ich nach der Fastenwoche wieder besser machen möchte! Eine Erkenntnis, die ich schon jetzt aus dem Fasten ziehe, ist diese: ich kann die Willenskraft zu was auch immer aufbringen, wenn ich mich nur wirklich dafür entscheide. Ich muss mich also für mehr Bewegung entscheiden und meine Prioritäten dementsprechend verschieben, dann hat der innere Schweinehund keine Chance mehr.

Fasten – Ein Anfang

Über den Winter habe ich viel gutes Essen genossen, aber es haben sich auch alte schlechte Gewohnheiten wieder eingeschlichen: zum Beispiel es sich schon am frühen Abend auf der Couch gemütlich machen und Plätzchen oder Knabbereien futtern. Zwar gehe ich noch ab und an joggen oder mache mal eine halbe Stunde workout zuhause, aber ich merke, wie ich träge werde und auch meine Kleidung etwas strammer sitzt … schon seit ein paar Jahren habe ich immer mal wieder über das Fasten gelesen, bin bislang jedoch davor zurückgeschreckt, tagelang quasi nichts zu essen. Es soll aber genau das Richtige sein, um seinem Körper eine Pause zu gönnen, das Körpergefühl zu verbessern und mit neuer Energie wieder in einen etwas gesünderen Alltag zu starten. Deshalb habe ich mich entschlossen, es nun mal auszuprobieren. Ich werde an den Fastentagen jeweils 500ml Gemüsesaft oder Brühe „essen“. Zu trinken gibt es Tee und Wasser mit Zitronensaft, eventuell mal etwas Orangensaft. Einen schwarzen Kaffee am Tag werde ich mir gönnen, auch wenn er eigentlich beim Fasten vermieden werden soll. Dazu gehören auch noch Bewegung an der frischen Luft und etwas Training, damit der Muskelabbau nicht zu stark einsetzt. Ich habe mir 5 Fastentage als Minimalziel gesetzt. Wenn es mir gut damit geht, werde ich 7-8 Tage fasten.

Eine genaue Anleitung für das Fasten und viele Informationen dazu findest du hier: https://heilfastenkur.de/

Tag 0 – Entlastungstag

Heute steht leichte Kost auf dem Plan. Ich habe mir viel Obst und gegartes Gemüse gegönnt.

Tag 1

Gestern viel es mir leicht, gesund zu essen, aber wie wird es sein, nichts zu essen?! Da ich morgens nicht frühstücke, startet der Tag erst mal wie jeder andere. Mittags habe ich etwas Hunger und trinke 250ml Gemüsesaft in kleinen Schlucken. Die beim Fasten übliche Darmentleerung habe ich auf den Feierabend gelegt. Ich trinke 500ml Wasser mit 1 1/2 Esslöffeln Glaubersalz und es passiert – nichts. Ich muss dann 2 Stunden später zwar auf die Toilette, aber ob das ohne das Salz nicht auch so gewesen wäre … zum Abendessen löffele ich noch mal 250ml Gemüsesaft, dieses mal warm gemacht und mit etwas Pfeffer verfeinert. Ich fühle mich gut.

Tag 2

Ich wache erholt auf und trinke erst mal heißes Wasser mit Zitronensaft. Am Vormittag habe ich leichte, aber erträgliche Kopfschmerzen. Davon berichten viele Fastende, im Verlauf der Fastenwoche soll es aber besser werden. Hungergefühl ist kaum da. Mittags trinke ich einen Tomatensaft und habe kein Problem damit, dass die Kollegen in ihre Brötchen beißen. Meine Motivation ist nach wie vor groß. Nachmittags nimmt sie etwas ab, denn nun stellt sich doch etwas Hunger ein. Ich beschließe dennoch wie geplant nach Feierabend eine Runde moderat zu joggen. Das klappt auch ganz gut und ich komme mit neuer Energie zurück. Abends trinke ich 250ml warmen Rote-Bete-Saft und bin von dem süßen, angenehmen Geschmack begeistert! Nun lasse ich den Tag entspannt ausklingen.