Vegetarisches Kürbis-Chili

Die Tex-Mex-Küche ist ja eigentlich fleischlastig, aber auch ohne Fleisch kann man lecker kochen wie hier mit Kürbis. So ein richtiges Original-Rezept für Chili gibt es nicht, es kursieren verschiedene regionale Varianten in den USA und Lateinamerika. Mais und Paprika sind dort unüblich, aber passen super ins Gericht. Wer auf Kohlenhydrate achtet, verzichtet lieber auf den Mais.

Zutaten für 2 Portionen chili con calabaza:

  • ca. 400g Kürbisfleisch, z.B. Hokkaido
  • 1 Paprika (oder alternativ eine kleine Dose Mais)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Chili, Kreuzkümmel, Oregano
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • 400ml stückige Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Dose Kidneybohnen  (425ml)
  • Öl zum Anbraten

Den Kürbis in kleine Würfel schneiden, die Paprika ebenso; Zwiebel und Knoblauch fein hacken; zunächst den Kürbis in etwas Öl anbraten; wenn er Farbe genommen hat, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und mit braten; Chili, Kreuzkümmel und Zucker dazugeben und kurz angehen lassen; dann Tomatenmark einrühren und mit den stückigen Tomaten ablöschen; salzen und pfeffern; 15 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen; abgetropfte Kidneybohnen (und eventuell abgetropften Mais) zugeben und noch mal aufkochen lassen; abschmecken und mit etwas Joghurt oder Schmand genießen …

Würziger Rotkohl aus dem Ofen

Jetzt im Winter sind wärmende Gewürze wie Koriander und Fenchelsamen genau das Richtige!

Zutaten für 2 Portionen:

  • Halber / Kleiner Kopf Rotkohl
  • 1-2 (rote) Zwiebeln
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL Salz
  • evtl. etwas Harissa
  • Schalenabrieb einer halben Bio-Orange
  • 50ml Öl

Den Rotkohl in mundgerechte Stücke schneiden, Strunk dabei rausschneiden; die Zwiebeln in grobe Spalten schneiden; auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben; den Ofen auf 200 Grad vorheizen; die Gewürze im Mörser zerstoßen und mischen; Orangenschalenabrieb und Öl zugeben und verrühren; das Gewürzöl über das Gemüse geben und etwas durchmischen; für 35 Minuten in den Ofen geben; pur oder als Beilage genießen …

Tipp: das Gewürzöl passt auch super zu Möhren, Kürbis oder anderen Wintergemüsen

Blattspinatauflauf low carb

Auf dem Blog Schlank mit Verstand habe ich dieses leckere Rezept gefunden und nur mit ein paar kleinen Anpassungen nachgekocht. Auf dem Blog gibt es eine Vielzahl an Low Carb-Rezepten, da kann ich noch einiges durchprobieren! Weil ich mir aktuell noch etwas schwer tue, mich richtig satt zu fühlen, habe ich mir in diesem kohlenhydratarmen Gericht ein Ei mehr gegönnt. Die Portion habe ich locker geschafft, war halt auch mega-lecker – Spinat, Feta und Ei sind einfach eine perfekte Kombination.

Zutaten pro Portion:

  • 250g Blattspinat TK
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 75g Schmand oder Frischkäse
  • 50ml Wasser
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 75g Feta
  • 2 Eier
  • Öl zum Anbraten

Den Blattspinat auftauen und überschüssiges Wasser auspressen; die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und in etwas Öl anbraten; den Blattspinat zugeben und weiter braten; den Schmand und 50ml Wasser einrühren und würzen; 2 Minuten köcheln lassen; den Feta in Würfel schneiden und zusammen mit dem Spinat in eine Auflaufform geben; 2 Mulden hineindrücken und die Eier hineingleiten lassen; im auf 190 Grad vorgeheizten Ofen 15 Minuten (dann ist das Eigelb noch flüssig) bis 20 Minuten (dann ist das Ei komplett gestockt) backen; mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer genießen …

Low Carb Pizza ohne Mehl

Na gut, ein echter italienischer Pizzabäcker würde bei diesem Gericht wohl nicht von Pizza sprechen. Wer aber mal auf Mehl und damit Kohlenhydrate verzichten will, findet mit diesem Teig eine leckere Alternative. Der Boden wird nicht knusprig wie der Klassische, sondern bleibt elastisch, sodass man die Pizza auch zum Wrap aufrollen kann.

Zutaten pro Pizzaboden (für ein ganzes herkömmliches Blech etwa x3):

  • 1 Ei (Größe L)
  • 65g Magerquark
  • 45g geriebener Käse
  • Prise Salz
  • Belag nach Wahl

Ei, Quark, Käse und Salz glatt rühren; auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen 15 Minuten vorbacken;

Pizzaboden aus dem Ofen holen und die Ofentemperatur auf 200 Grad erhöhen; nach Belieben belegen, z.B. mit Tomatensoße, klein geschnittenem Gemüse, Salz & Pfeffer und zum Schluss geriebenen Käse; nochmals für 15-20 Minuten in den Ofen schieben bis der Käse anfängt zu bräunen; nach dem Backen noch nach Geschmack Basilikum oder Rucola darauf geben und genießen …

Die Pizza wie wir sie üblicherweise kennen aus Hefeteig gibt es hier!