Pilz-Omelett und gebratener Parasol

Kennst du das, dass ein Gemüse so hübsch ist, dass es fast zu schade zum Essen ist? Bei Steinpilzen denke ich mir das jedes Mal, wenn ich sie zubereite. Da ich aber weiß, dass sie nicht nur hübsch, sondern auch lecker sind, siegt letzten Endes dann doch immer der Magen über das Auge …

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Aus den selbst gesammelten Pilzen habe ich zwei Klassiker zubereitet: ein Pilz-Omelett mit gemischten Pilzen sowie panierten, gebratenen Parasol (Riesenschirmling). Das Tolle am Omelett war die Vielfalt der Pilze, die sich geschmacklich und auch von ihrer Konsistenz sehr unterschieden. Die Krause Glucke fand ich besonders gut, sie wurde richtig schön knusprig. Das entschädigt für das aufwendige Putzen, denn diese Pilzsorte ist sowohl durch ihr Wachstum direkt auf dem Boden ohne Stiel als auch ihren aus vielen engen Windungen bestehenden Körper ein echter Schmutzmagnet. Im Unterschied zu anderen Sorten verträgt sie Wasser aber gut und saugt sich nicht voll. Der große, fleischige Parasol eignet sich ideal zum Panieren wie eine Art Pilzschnitzel. Von ihm habe ich nur die Hüte verwendet, die Stiele sind hart und kaum genießbar. Sie werden in einem mit Salz, Pfeffer, Paprika und etwas Muskat gewürzten Ei und dann in Semmelbröseln gewendet und in Butterschmalz goldbraun ausgebacken.

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