Hamburg, Lübeck und ein Rezept für Marzipanschnecken

Kürzlich habe ich ein paar Tage in Hamburg und Umgebung verbracht. Seit ich als Praktikantin mal einige Monate in Lübeck war, komme ich immer wieder gerne. Dass ich dort so gerne bin liegt nicht nur an den schönen roten Backsteinbauten und dem nahen fantastischen Ostseestrand, sondern auch an einer Hamburger Spezialität, dem Franzbrötchen. Klar gibt es hier in Süddeutschland auch ganz wunderbares Gebäck, aber nichts so Zimtig-Feines wie die Franzbrötchen. Schon allein der Duft nach Zimt in den Bäckereien – herrlich!

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an der Außenalster

Franzbrötchen hat in Hamburg jeder Bäcker im Sortiment. Eine Bäckerkette mit sehr guten Franzbrötchen ist meiner Meinung nach „Franz & Friends“, die am Hauptbahnhof und anderen Bahnstationen zu finden ist. Neben dem Klassiker gibt’s zum Beispiel auch Franzbrötchen mit Schokolade, Mandeln oder Nougat. Eine weitere tolle Franzbrötchen-Anlaufstelle habe ich in Hamburg-Uhlenhorst, wo ich dieses mal übernachtet habe, mit der Konditorei Pritsch entdeckt. Übrigens werden dort auch andere Leckereien wie dieses Himbeertörtchen angeboten …

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Bei meinem Kurztrip musste natürlich auch ein Abstecher nach Lübeck dabei sein. Spezialität der Stadt ist das Marzipan. Dieses Mal habe ich mir ein Stück Marzipantorte im Café im Marzipan-Speicher gegönnt, mächtig, aber lecker!

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Danach brauchte ich erst mal etwas Bewegung und bin mit dem Zug in knapp 30 Minuten nach Scharbeutz-Haffkrug gefahren. Jetzt im Oktober geht es dort schon ziemlich ruhig zu, im Sommer muss man sich den schönen Strand leider mit vielen anderen Touristen teilen. Trotzdem ist es auch in der Hochsaison im Vergleich zu Timmendorfer Strand meist nicht überlaufen.

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Tja, und nun zurück im Süden hatte ich mir überlegt, mich mal selbst an Franzbrötchen zu versuchen und habe auch einige Rezepte dafür im Internet gefunden. Letzten Endes bin ich mir aber sicher, dass meine Eigenproduktion nicht an die original Hamburger Franzbrötchen heranreichen könnte – schon allein weil hier einfach das Hamburger Flair fehlt. Also habe ich mich dafür entschieden, kleine Marzipanschnecken zu backen. Die Zutaten erinnern mich an Hamburg und Lübeck, die Schneckenform an die schwäbische Schneckennudel – quasi Norden trifft Süden! Hübsch sind sie geworden und sie schmecken auch. Und der nächste Urlaub in Norddeutschland ist schon in Planung …

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Zutaten für 10 kleine Schnecken:

200 g Mehl
40 g weiche Butter + 1 EL Butter zum Bestreichen
60 ml lauwarme Milch
15 g Hefe
30 g Zucker
1 Prise Salz
2 EL Zimt
150 g Marzipanrohmasse
1 Eigelb
Mandelblättchen

Aus den ersten 6 Zutaten einen Hefeteig herstellen und ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen; dann den Teig zu einem Rechteck ausrollen; das Marzipan mit dem Esslöffel Butter etwas erwärmen, sodass es sich auf den Teig streichen lässt; dann den Teig noch mit dem Zimt bestäuben; das Rechteck zu einer Rolle aufrollen und die Rolle in ca. 2 cm breite Stücke schneiden;

Die Stücke mit der Schnittfläche nach oben bzw. unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, etwas flach drücken und nochmal an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen; schließlich die Schnecken mit Eigelb bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen; bei 180 Grad 30 Minuten backen

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