Fasten – Ein Anfang

Über den Winter habe ich viel gutes Essen genossen, aber es haben sich auch alte schlechte Gewohnheiten wieder eingeschlichen: zum Beispiel es sich schon am frühen Abend auf der Couch gemütlich machen und Plätzchen oder Knabbereien futtern. Zwar gehe ich noch ab und an joggen oder mache mal eine halbe Stunde workout zuhause, aber ich merke, wie ich träge werde und auch meine Kleidung etwas strammer sitzt … schon seit ein paar Jahren habe ich immer mal wieder über das Fasten gelesen, bin bislang jedoch davor zurückgeschreckt, tagelang quasi nichts zu essen. Es soll aber genau das Richtige sein, um seinem Körper eine Pause zu gönnen, das Körpergefühl zu verbessern und mit neuer Energie wieder in einen etwas gesünderen Alltag zu starten. Deshalb habe ich mich entschlossen, es nun mal auszuprobieren. Ich werde an den Fastentagen jeweils 500ml Gemüsesaft oder Brühe „essen“. Zu trinken gibt es Tee und Wasser mit Zitronensaft, eventuell mal etwas Orangensaft. Einen schwarzen Kaffee am Tag werde ich mir gönnen, auch wenn er eigentlich beim Fasten vermieden werden soll. Dazu gehören auch noch Bewegung an der frischen Luft und etwas Training, damit der Muskelabbau nicht zu stark einsetzt. Ich habe mir 5 Fastentage als Minimalziel gesetzt. Wenn es mir gut damit geht, werde ich 7-8 Tage fasten.

Eine genaue Anleitung für das Fasten und viele Informationen dazu findest du hier: https://heilfastenkur.de/

Tag 0 – Entlastungstag

Heute steht leichte Kost auf dem Plan. Ich habe mir viel Obst und gegartes Gemüse gegönnt.

Tag 1

Gestern viel es mir leicht, gesund zu essen, aber wie wird es sein, nichts zu essen?! Da ich morgens nicht frühstücke, startet der Tag erst mal wie jeder andere. Mittags habe ich etwas Hunger und trinke 250ml Gemüsesaft in kleinen Schlucken. Die beim Fasten übliche Darmentleerung habe ich auf den Feierabend gelegt. Ich trinke 500ml Wasser mit 1 1/2 Esslöffeln Glaubersalz und es passiert – nichts. Ich muss dann 2 Stunden später zwar auf die Toilette, aber ob das ohne das Salz nicht auch so gewesen wäre … zum Abendessen löffele ich noch mal 250ml Gemüsesaft, dieses mal warm gemacht und mit etwas Pfeffer verfeinert. Ich fühle mich gut.

Tag 2

Ich wache erholt auf und trinke erst mal heißes Wasser mit Zitronensaft. Am Vormittag habe ich leichte, aber erträgliche Kopfschmerzen. Davon berichten viele Fastende, im Verlauf der Fastenwoche soll es aber besser werden. Hungergefühl ist kaum da. Mittags trinke ich einen Tomatensaft und habe kein Problem damit, dass die Kollegen in ihre Brötchen beißen. Meine Motivation ist nach wie vor groß. Nachmittags nimmt sie etwas ab, denn nun stellt sich doch etwas Hunger ein. Ich beschließe dennoch wie geplant nach Feierabend eine Runde moderat zu joggen. Das klappt auch ganz gut und ich komme mit neuer Energie zurück. Abends trinke ich 250ml warmen Rote-Bete-Saft und bin von dem süßen, angenehmen Geschmack begeistert! Nun lasse ich den Tag entspannt ausklingen.

 

5 Gedanken zu “Fasten – Ein Anfang

  1. Hunger ist nicht gut, denn der Körper merkt sich diesen Zustand und wird bei nächster Gelegenheit einfach mehr Reserven einlagern. Besser wäre es dem Körper etwas zu tun zu geben, etwa eine ganze Gurke zu essen. Die hat nicht nur wertvolle Inhaltsstoffe, sondern viel Flüssigkeit bei kaum Kalorien. Probiers mal aus!

    Gefällt 1 Person

  2. Toll, das Du das machst! Ich drücke Dir die Daumen das Du durchhalten wirst! Ich faste auch schon seit Jahren einmal im Jahr – allerdings nicht zu Hause … ich nehme eine Woche Urlaub und freue mich auch schon dieses Jahr wieder drauf. Kleiner Tipp: wenn Du ein Hungergefühl hast solltest Du deinen Darm unbedingt nochmal entleeren, denn sobald der Darm leer ist gibt es auch kein Hungergefühl mehr … so ist zumindest meine Erfahrung 😉 LG Britta

    Gefällt 2 Personen

    • Vielen Dank für den Tipp! Da das Glaubersalz bei mir tatsächlich wenig Wirkung zeigte – zumindest im Vergleich zu dem, was ich so über mögliche Effekte gelesen habe 😉 – kann das durchaus der Grund sein. Ich habe nun mit Sauerkrautsaft nachgeholfen und das scheint bei mir ganz gut zu funktionieren. Heute keine Kopfschmerzen! 🙂

      Gefällt 2 Personen

  3. Pingback: Fasten – ein Fortschritt | Sandras Garpunkt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s