Fasten – ein Fazit

Nach 5 Tagen macht sich das Fasten auf der Waage bemerkbar: gut 3 Kilogramm sind verschwunden. Wie klasse, endlich passt mir die Jeans vom letzten Winter wieder gut! Mir ist durchaus klar, dass der Großteil dieser Kilos nach Fastenende einfach durch normales Essen wiederkommen wird, schon allein durch den dann wieder gefüllten Magen und Darm. Trotzdem motiviert es mich, auch nach dem Fasten Maß zu halten, Süßigkeiten nur hin und wieder zu genießen und 2 Mal in der Woche Sport zu treiben. Vielleicht probiere ich es dann mal mit Intervallfasten à la 5:2 oder 5:1. Aber nun kommen erst mal noch 2 Aufbautage, an denen ich ähnlich wie beim Entlastungstag vorab Gemüsesuppen, gegartes Gemüse und frisches Obst essen werde. Und dann möchte ich erst mal wieder normal essen und meine zwischenzeitlichen Fantasien von Pasta und Apfelstrudel verwirklichen! 🙂

Tag 5

Ich fühle mich morgens direkt prima. Trotzdem ist die Aussicht auf Mahlzeiten bestehend aus Gemüsesaft keine Gute … langsam verliere ich den Appetit darauf, auch wenn ich die Säfte variiert habe und mit Gewürzen zusätzlichen Geschmack hineingebracht habe. Mittags bleibe ich dennoch dem Gemüsesaft treu. Abends schaut mich dann aber ein Glas Apfel-Mango-Mark verlockend aus dem Küchenregal an. Mal wieder was Süßes, Fruchtiges, das wäre es jetzt! „Hmm, 100% Frucht, keine Zusätze, natürlich hat es Fruchtzucker, aber ansonsten ist es nicht ungesünder als Gemüsesaft“, überlege ich. Und letztlich entscheide ich mich dann auch für das Fruchtmark und bereue es beim Löffeln kein bisschen. Ist das damit schon mein Fastenbrechen? Habe ich damit mein Ziel von 5 Fastentagen verfehlt? Ich komme zu dem Schluss: nein! Denn es bleibt bei 250g Fruchtmark, ohne weiteres Naschen oder „wenn ich jetzt schon, dann kann ich ja auch noch …“-Rumgewinde. Ich beschließe aber, 5 Tage Fasten sind genug und dass ich am nächsten Tag mittags ganz klassisch das Fasten mit einem Apfel beenden werde.

Tag 6

.. und dann ist er auch schon da, der Tag des Apfels! Mittags schneide ich mir meinen knackigen Braeburn-Apfel in mundgerechte Stücke und genieße bei jedem Bissen, wieder was Festes zum Kauen zu haben. Am Nachmittag sind wir dann in einem Supermarkt und die Verlockungen sind groß, ein paar Kekse oder Knabbereien in den Einkaufswagen zu legen. Am Ende befindet sich aber keins von beidem im Wagen, dafür viel Gemüse. Am Abend kochen wir uns eine Brokkolisuppe und da merke ich erneut ganz deutlich, wie gerne ich schnibble und koche. Auch wenn es nur ein paar Tage waren, denke ich, dass das Fasten sich gelohnt hat, um wieder in einen vernünftigen Essensrhythmus zurückzufinden und das Essen wieder mehr wertzuschätzen. Mit dem Schwung der Fastentage freue ich mich nun wieder auf gutes, genussvolles Essen  …

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