Laugenbrötchen in Herzform

Sind sie nicht hübsch, diese Laugenherzen?! Genau das Richtige für den Muttertagsbrunch … und dazu zum Beispiel leckeren Obatzda!

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Zutaten für 7 Laugenherzen:

  • 400 g Dinkelmehl (630)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 280 ml Milch, lauwarm
  • Prise Zucker
  • ½ TL Salz
  • grobes Salz, Sesam, Kerne oder Kümmel zum Bestreuen
  • ca. 25 g Natron und 1,2 Liter Wasser für die Lauge

die Hefe mit etwas Zucker in der lauwarmen Milch auflösen und mit dem Mehl und Salz zu einem Teig kneten; an einem warmen Ort zugedeckt 1 Stunde gehen lassen;

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den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und in 7 Teile von jeweils knapp 100g teilen; die Teile wiederum halbieren, jeweils zu kleinen Kegeln formen  und die 2 Hälften zu einem Herz zusammenlegen; die Spitzen dabei etwas aneinanderdrücken; nun 10 Minuten gehen lassen; währenddessen in einem breiten, flachen Topf Wasser mit Natron zum Kochen bringen und 1 Minute köcheln lassen; den Ofen auf 175 Grad vorheizen;

die Herzen jeweils für etwa 20 Sekunden in die schwach köchelnde Lauge geben, mit einer Schaumkelle herausholen und nach kurzem Abtropfen auf ein Blech mit Backpapier setzen; mit Salz und Kernen bestreuen; 28-30 Minuten backen und frisch aus dem Ofen genießen

Gnocchi selbstgemacht

Mit ein bisschen Zeit und Muße lassen sich Gnocchi leicht selbst zubereiten. Mit einer klassischen Tomatensoße oder kross angebraten in einer Gemüsepfanne schmecken sie mir sehr gut … jetzt zur Spargelzeit schwenke ich sie in Zitronenbutter und richte sie mit grünem Spargel und etwas Parmesan an.

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Diese Gnocchi sind fast etwas zu groß geraten – mache sie lieber zu klein als zu groß, sie gehen beim Kochen ja noch auf.

Zutaten für 2 Portionen Gnocchi:

  • 250g Kartoffeln, vorwiegend fest kochend
  • 125g Mehl
  • 25g Grieß
  • Salz, etwas Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen; noch warm mit einer Gabel fein zerdrücken und direkt mit Mehl, Grieß und Gewürzen verkneten; mindestens 15 Minuten ruhen lassen; dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa daumendicke Rollen formen und maximal 1 cm große Stücke abschneiden; mit einer bemehlten Gabel jeweils eindrücken und wiederum etwa 15 Minuten antrocknen lassen; währenddessen Salzwasser zum Kochen bringen; die Gnocchi im nur leicht simmernden Wasser gar ziehen lassen bis sie oben schwimmen (etwa 5 Minuten); direkt mit einer Soße oder nochmals in der Pfanne knusprig angebraten genießen …

Zarte Nusshörnchen

Dieses feine Gebäck schmeckt richtig lecker, sieht dazu noch hübsch aus und hält sich in einer Blechdose mehrere Tage. Auch als kleines Geschenk eine schöne Idee …

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Zutaten für 60 Nusshörnchen:

  • 2 Eigelb
  • 100g Zucker
  • 200g Butter (auf Zimmertemperatur)
  • 200g Frischkäse
  • 1 EL brauner Rum
  • 400g Mehl
  • 2 Eiweiß
  • 150g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 6 Tropfen Bittermandelaroma
  • 200g gemahlene Nüsse
  • 50g gehackte Nüsse
  • Puderzucker zum Bestäuben

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Eigelb, Zucker, Butter, Frischkäse und Rum miteinander verrühren, dann das Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten; in 3 Teile zu je ca. 322g teilen und in Frischhaltefolie verpackt für mindestens 10 Minuten in den Kühlschrank legen; derweil die Eiweiß steif schlagen und dabei den Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen; Bittermandelaroma und Nüsse unterrühren; den Ofen auf 170 Grad vorheizen; nun einen Teil Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis mit ca. 30cm Durchmesser ausrollen; ein Drittel der Nussmasse darauf verstreichen und dann in 20 Stücke schneiden; jeweils von außen nach innen aufrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen; für etwa 20-22 Minuten hellbraun backen; nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben und in der Blechdose aufbewahren; am besten mindestens eine Nacht durchziehen lassen und dann genießen …

Obatzter, Obatzda oder Obazda?! Ist doch alles Käse …

Meine Heimat in Unterfranken liegt zwar auf bayerischem Boden, mit dem über die Landesgrenzen hinaus bekannten Lederhosen- und Oktoberfest-Bayern hat sie aber wenig zu tun. Daher habe ich auch keine Ahnung, wie der leckere Käse aus zermatschtem Camembert nun eigentlich geschrieben wird … egal, er schmeckt jedenfalls echt lecker! Zwiebeln kommen im Obatzda dominant durch, deshalb mache ich meistens auch eine Version ohne … so kommen auch die Zwiebelhasser in den Käsegenuss …

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Zutaten für eine Schale Obatzda:

  • 200g Camembert
  • 3 EL Frischkäse (natur oder auch Meerrettich- / Kräuterfrischkäse)
  • 2 EL Butter (auf Zimmertemperatur)
  • 1 TL Senf
  • Paprikapulver, edelsüß
  • Salz, Pfeffer
  • gemahlener Kümmel und etwas Cayennepfeffer
  • nach Geschmack: 1-2 EL (Frühlings-)Zwiebeln, fein gehackt

den Camembert aus dem Kühlschrank nehmen und die Rinde entfernen; in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben; ein paar Minuten warten bis der Käse Zimmertemperatur angenommen hat und sich leichter zerdrücken lässt; die anderen Zutaten hinzugeben und alles mit einer Gabel zu einer einigermaßen glatten Masse zerdrücken; mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen und dann mit einer frischen Brezel oder einem guten Stück Brot genießen …