Feine Apfeltaschen aus Öl-Quark-Teig

Diese Apfeltaschen sind wie jedes Kleingebäck etwas aufwendiger als ein einfacher Rührkuchen, aber der Öl-Quark-Teig lässt sich sehr gut verarbeiten und schön dünn ausrollen. Anders als Hefeteig muss er auch nicht erst gehen, sondern kann direkt nach dem Kneten ausgerollt werden. Neben Äpfeln kannst du auch anderes Obst nehmen wie Birnen oder im Frühling Beeren.

Zutaten für etwa 10 Apfeltaschen:

Füllung:

  • 20g Butter
  • 400g Äpfel in kleinen Stückchen
  • 50g Rosinen
  • 40g Zucker
  • 1/2 TL Zimt

Für die Füllung die Butter in einen Topf geben und darauf die klein geschnittenen Äpfel, Rosinen, Zucker und Zimt; kurz andünsten und gut vermischen, dann abkühlen lassen

Quark-Öl-Teig:

  • 150g Magerquark
  • 75g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 40g Milch
  • 30g neutrales Öl
  • 1 Prise Salz
  • 300g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Quark mit Zucker, Vanillezucker, Milch und Öl glatt rühren; dann Salz, Mehl und Backpulver dazu geben und mit den Knethaken verkneten; den Teig mit den Händen fertig kneten und auf einer bemehlten Fläche möglichst dünn ausrollen; mit einer Schale mit 12cm Durchmesser Kreise ausstechen; die Kreise eventuell noch mal mit dem Nudelholz dünner rollen; jeweils etwas Füllung auf eine Hälfte des Teigkreises geben – den Rand frei lassen – und die andere Seite dann darüber klappen; erst mit den Finger den Rand grob zusammendrücken und dann noch mit einer Kuchengabel einmal drum herum gehen;

  • etwas Milch oder Ei zum Bestreichen
  • gehobelte Mandeln zum Bestreuen (alternativ ohne Mandeln backen und nach dem Abkühlen mit Puderzuckerguss bestreichen)

die Apfeltaschen auf ein Blech mit Backpapier legen, mit etwas Milch oder Ei bestreichen und mit gehobelten Mandeln bestreuen; im auf 175 Grad vorgeheizten Ofen bei Umluft 17-20 Minuten backen; etwas abkühlen lassen und dann lauwarm genießen … falls was übrig bleibt, können die Taschen problemlos eingefroren werden

Tipp: für kleinere Taschen einen Becher mit nur etwa 9cm Durchmesser nehmen und wie oben beschrieben vorgehen; von den kleineren Teigkreise kann man auch immer 2 aufeinander legen für runde Apfeltaschen, dort passt auch einiges mehr an Füllung hinein

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Apfelküchle / Apfelkrapfen

Diese Apfelküchle werden dank der geriebenen Äpfel und dem Quark schön soft und flaumig! Wem der Vanillegeschmack in den Küchle noch nicht genug ist, der kann sich noch eine Vanillesoße dazu machen – einfach herrlich!

Zutaten für 2 Portionen / etwa 8-10 Küchle:

  • 2 Eier
  • 45g Zucker
  • 60g Quark
  • 75g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 Prise Salz
  • ca. 200g Apfel, gerieben (je nach Größe 2-3 Äpfel)
  • Zimt & Zucker zum Bestreuen
  • Öl oder Butterschmalz zum Ausbacken

Eier und Zucker verquirlen; Quark hinzugeben und alles verrühren; zuletzt Mehl, Backpulver, Puddingpulver und Salz unterrühren; dann die Äpfel auf der Reibe reiben, gerne die Schale dran lassen; geriebene Äpfel zum Teig geben und unterheben; Öl in einer Pfanne erhitzen; für ein Küchle etwa 2 Esslöffel Teig in die Pfanne geben und bei niedriger Hitze langsam goldbraun backen; mit Zimt und Zucker bestreut genießen …

Apfel-Zimt-Zupfbrot

Die ersten Äpfel der Saison sind reif, die der Sorte Jakob Fischer. Die Äpfel werden innerhalb weniger Wochen mehlig, sind aber ideal für Kuchen oder auch Apfelmus. Hier habe ich welche zusammen mit einem Hefeteig zu einem Zupfbrot verarbeitet, das sogar am 2. Tag noch frisch und saftig schmeckt. Der Aufwand des Einschichtens lohnt sich!

Zutaten für eine Kastenform, bei mir 30cm lang:

Für den Teig:

  • 450g Mehl
  • 50g Zucker
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 150ml Milch, lauwarm
  • 50g Butter, weich
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • ca. 3 Äpfel – es sollten etwa 250g Apfelstückchen sein
  • 2 EL Zitronensaft
  • 40g Rosinen
  • 75g Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 65g Butter, flüssig

Milch und Butter in eine Schale abwiegen und in der Mikrowelle erwärmen; Mehl und Zucker in eine Schüssel geben, Hefe darüber bröseln; das lauwarme Milch-Butter-Gemisch hinzugeben, außerdem eine Prise Salz und 2 Eier; alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten; abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen

In dieser Zeit die Äpfel schälen, entkernen und klein würfeln; in einer Schüssel mit Zitronensaft vermischen, Rosinen sowie Zucker und Zimt hinzugeben und alles gut verrühren;

Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa rechteckig ausrollen, ca. 3-5mm dick; Streifen in der Breite der Kastenform schneiden, diese wiederum in Stücke entsprechend der Höhe der Kastenform schneiden; die Form mit etwas flüssiger Butter ausstreichen und dann hochkant leicht schräg stellen; das erste Teigstück hineinlegen, mit Butter bepinseln und mit ein bisschen Füllung belegen; das nächste Teigstück darauf legen, wieder mit Butter einstreichen und etwas Füllung darauf geben; so weiterverfahren bis Teig und Füllung aufgebraucht sind; dann die Form vorsichtig drehen, sodass sich der Teigstapel in der ganzen Form verteilt; nochmals abdecken und 30 Minuten gehen lassen;

Derweil den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen; das Zupfbrot für etwa 33 Minuten backen; kurz abkühlen lassen und dann am besten direkt noch warm genießen …

Apfel-Granola und Apfelchips

Wir haben tatsächlich trotz überschaubarer Ernte immer noch eingelagerte Äpfel aus dem Herbst. Knackig sind sie nun leider nicht mehr, aber es lässt sich noch so Einiges aus ihnen machen. Sie machen sich zum Beispiel prima im Müsli – hier als gebackene, knusprige Granola – und als Apfelchips als schöne Alternative zu fettigen Knabbereien.

Apfelchips – etwa 3 Äpfel für 2 Bleche:

Das Kerngehäuse aus dem ganzen Apfel rausschneiden; die Äpfel in möglichst dünne Scheiben schneiden oder hobeln; einzeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 100 Grad im Ofen 60 bis 70 Minuten backen bis die Apfelscheiben trocken sind und sich etwas wellen; dabei zwischendurch mal die Ofentür öffnen und die feuchte Luft aus dem Ofen lassen; auf einem Gitter auskühlen lassen

Zutaten für die Apfel-Granola:

  • 150g Apfelmus oder –mark
  • 250g Haferflocken
  • 50g geschroteter Leinsamen
  • 70g gehackte Nüsse nach Wahl (bei mir hier Cashews)
  • 1 EL Zimt
  • 40g zerlassenes Kokosöl
  • 70g Apfelchips in Stückchen

Wer das Apfelmus selber kochen will, gibt einfach die geschälten und in Stücke geschnittenen Äpfel mit etwas Wasser in einen Topf, nach Geschmack noch etwas Zucker; je nach Apfel zerfallen die Stücke nach 10 bis 15 Minuten Kochen und ergeben ein glattes Mus; für 150g Mus reichen je nach Größe 2 bis 3 Äpfel;

Haferflocken, Leinsamen, Nüsse und Zimt in einer Schüssel miteinander vermischen; dann Apfelmus und flüssiges Kokosöl zugeben und gut verrühren; auf einem Blech mit Backpapier verteilen und bei 160 Grad etwa 30 Minuten backen, dazwischen einmal durchmischen

Die Granola aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech auskühlen lassen; die Apfelchips in kleine Stückchen hacken und unter die kalte Granola mischen; in einem Schraubglas aufbewahren oder direkt mit Milch oder Joghurt genießen …