Erdnuss-Curry mit Kokosmilch

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Brokkoli
  • 1 Paprika
  • 2 Möhren
  • 1-2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz, Pfeffer
  • Chili je nach Schärfe
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 150ml Kokosmilch
  • 2-3 EL Erdnussbutter
  • 1/2 Glas eingelegte Maiskölbchen
  • 20g Erdnüsse
  • Thai-Basilikum, Petersilie
  • etwas Öl zum Anbraten

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Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden; in etwas Öl zunächst die Möhren, dann Paprika und Brokkoli und zuletzt Zwiebeln und Knoblauch anbraten; Gewürze dazugeben und kurz mitbraten; dann mit etwa 200ml Brühe ablöschen, Kokosmilch und Erdnussbutter einrühren und 10 Minuten köcheln lassen; derweil die Maiskölbchen halbieren und die Erdnüsse etwas anrösten in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett; Maiskölbchen zugeben, noch mal aufkochen lassen und abschmecken; mit Erdnüssen und Thai-Basilikum oder Petersilie bestreut genießen …

Fruchtig-scharfes Mango-Curry

Zutaten für 2 Portionen Mango-Curry:

  • 2 Möhren
  • 1 Paprika
  • ½ Bund Frühlingszwiebeln (oder eine große Zwiebel)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Mango (nicht überreif)
  • 1 TL Currypulver
  • ½ TL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel
  • 150ml Kokosmilch
  • 30g Cashewkerne oder Erdnüsse
  • Thai-Basilikum
  • etwas Öl zum Anbraten
  • Wasser/Brühe

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Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden; in etwas Öl zunächst die Möhren, dann Paprika und zuletzt Zwiebeln und Knoblauch anbraten; Gewürze dazugeben und kurz mitbraten; dann mit etwa 200ml Wasser ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen; derweil die Mango schälen und in Stücke schneiden; Kerne/Nüsse anrösten in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett; schließlich Kokosmilch ins Curry einrühren und Mango-Stücke zugeben; aufkochen lassen, noch mal abschmecken und mit Nüssen und Thai-Basilikum bestreut genießen – pur, mit Basmati-Reis oder mit Naan-Brot.

Statt mit Mango schmeckt’s auch mit Ananas …

Süßkartoffel-Curry mit Radieschenblättern und Brennnesseln

Jaaa, Radieschenblätter kann man essen, sie landen aber leider meistens im Abfall. Sie schmecken würzig-scharf und können roh zum Beispiel im Salat gegessen oder zu Pesto weiterverarbeitet werden. Eine Cremesuppe daraus – ähnlich wie die hier aus Löwenzahn – schmeckt auch prima. Natürlich solltest du die Blätter waschen und nur die unversehrten, frischen Blätter essen. Hier habe ich die Radieschenblätter in einem Süßkartoffel-Curry gekocht und außerdem noch Brennnesseln hinzu gegeben.

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 50g Radieschenblätter und Brennnesselspitzen, alternativ Blattspinat
  • 1 große Süßkartoffel
  • 1-2 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 150g gekochte Platt- oder Kichererbsen
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Curry, Kurkuma, Garam Masala
  • Curry-Paste
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 100ml Kokosmilch
  • Öl zum Anbraten

Süßkartoffel und Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden; Zwiebel und Knoblauch ebenfalls fein schneiden; etwas Öl in der Pfanne erhitzen und zunächst Süßkartoffeln und Möhren anbraten, dann Zwiebeln und Knoblauch zugeben; die Radieschenblätter und Brennnesseln durchsehen, in grobe Stücke schneiden und mitbraten; Gewürze zugeben und kurz anbraten; dann mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und 10 bis 15 Minuten köcheln lassen; die bereits gekochten Erbsen zugeben und in etwa 5 Minuten heiß werden lassen; nochmals abschmecken und pur oder mit Reis genießen …

Essen in Thailand

Thailand ist in den letzten Jahren zu einem meiner liebsten Reiseländer geworden. Die Natur ist faszinierend, es gibt überall wunderschöne Tempel und bis auf die typischen Touristennapper sind die Thais sehr freundlich und hilfsbereit. Und das Essen ist einfach klasse! Auf den Märkten gibt es alles was das Herz begehrt – bei mir sind das vor allem die leckeren Tropenfrüchte!

Die stachelige Durian, die die Frau auf dem Bild am Straßenrand in Bangkok aufschneidet, ist berühmt für ihren süßlichen Geruch, der mit zunehmender Reife schnell ins Faule übergeht. Sie wird deshalb auch Stinkfrucht genannt und darf wegen „Explosionsgefahr“ nicht mit ins Flugzeug genommen werden … wirklich wahr! Sie ist nicht zu verwechseln mit der Jackfruit, die zwar ähnlich groß ist, aber eine eher glatte, leicht genoppte Schale hat und weniger „speziell“ schmeckt … Ananas, Papaya, Mango, der Litschi ähnliche Longan und Rambutan, Bananen, Drachenfrucht, Melonen, Pomelo und Maracuja sind einfach ein Traum in Thailand! Die einheimischen Rose Apples und Mangosteen sind nicht meine Favoriten, aber probieren sollte sie jeder dort mal.

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In guten Hotels gibt es meist eine große Auswahl an Früchten beim Frühstück.

Viele der in Restaurants angebotenen Gerichte kennt man vom Namen her aus Thai-Lokalen in Deutschland, der Geschmack ist dann aber doch oft anders. Meine Lieblingsvorspeise ist neben Frühlingsrollen der Green Papaya Salad mit knackiger Papaya, der Schärfe von Chili und viel Limettensaft.

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Auch in etwas gehobeneren Restaurants gibt es den leichten Papayasalat.

In Thailand ist Fleisch aus der Küche leider kaum wegzudenken. Dennoch gibt es viele Gerichte auch als vegetarische Variante. Zum Beispiel den ganz einfachen gebratenen Reis, der für die Touristen auch schon mal in eine Ananas gefüllt wird – das Auge ist halt mit! 🙂 Ein Rezept dafür habe ich hier schon mal veröffentlicht. Lecker ist auch Phat Thai (Pad Thai), das traditionelle Nudelgericht mit Reisnudeln. Und dann gibt es natürlich alle möglichen Varianten von gebratenem Gemüse, zum Beispiel Morning Glory, knackigen Wasserspinat.

Nicht zu vergessen sind verschiedene Suppen und Currys. Die Currys werden mit der milden gelben Paste aus gelben und roten Chilis, der mittelscharfen Roten aus roten Chilis oder der scharfen grünen Paste aus jeder Menge grünen Chilis zubereitet. In allen Pasten stecken neben Chili noch weitere Gewürze wie Ingwer, Knoblauch, Zitronengras, Kurkuma und Koriandersamen, Darüber hinaus gibt es noch das dem roten Curry ähnliche Panang-Curry und das Massaman-Curry, zu dem die sonst eher unüblichen Kartoffeln gehören. Mein Fazit dazu: alle mega-lecker! In Deutschland kann man sich mit fertigen Pasten auch selbst solche Currys kochen, aber den grandiosen Geschmack der Gerichte vor Ort habe ich damit leider nie erreicht …

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Der Meerblick beim Essen gibt zusätzlichen Geschmack! 🙂