Sauerteigbrot mit feinen Röstaromen

Dieses kleine, aber feine Brot auf Sauerteigbasis bekommt durch angeröstete Haferflocken und Sesam ein tolles Aroma. Die Idee habe ich von hier, ich habe allerdings noch den Sesam ergänzt sowie Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl verarbeitet. Besonders zu Käse und herzhaften Aufstrichen ein echter Genuss …

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Zutaten für ein kleines „Röstaromenbrot“:

  • 70g Dinkelvollkornmehl
  • 70g Wasser
  • 20g Anstellgut

-> miteinander verrühren und über Nacht bzw. ca. 12 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen

  • 30g Haferflocken
  • 20g Sesam
  • 100g Wasser

-> Haferflocken und Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten; in eine Schüssel geben und mit Wasser übergießen; mind. 2 Stunden quellen lassen

  • Sauerteig
  • Quellstück
  • 70g Wasser
  • 170g Dinkelmehl Typ 630
  • 2g frische Hefe
  • 6g Salz

-> alle Zutaten zu einem Teig verkneten und ca. 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen; einen Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben; nochmals mind. 30 Minuten gehen lassen; den Laib mit Wasser bestreichen und im auf 230 Grad vorgeheizten Backofen 10 Minuten backen; dann auf 200 Grad zurückdrehen und weitere 30 Minuten backen; noch heiß nochmals mit Wasser bestreichen; vor dem Anschneiden mind. 20 Minuten auskühlen lassen

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Knusprige Heidelbeerkekse

… und weiter geht es mit den Beeren! Momentan kann ich wieder einmal gar nicht genug von Erdbeeren, Himbeeren und Co. bekommen. In diesen Keksen sind Heidelbeeren gelandet, die mit ihrem fein-säuerlichen Aroma toll zum süßen Keksteig passen – richtig hübsch sind sie noch dazu! 🙂

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Zutaten für etwa 20 Kekse:

  • 1 Ei
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 120g weiche Butter
  • 30ml Milch
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 30g 3-Korn-Flocken (alternativ Haferflocken)
  • 50g gehackte Zartbitterschokolade
  • 50g gehackte Mandeln
  • etwa 80g Heidelbeeren

Das Ei mit Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz schaumig schlagen, dann die weiche Butter und die Milch unterrühren; zuletzt die restlichen Zutaten außer die Heidelbeeren unterheben; den Ofen auf 150 Grad vorheizen; mit einem Teelöffel Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen -> dabei ca. 5 cm Abstand lassen, da die Kekse im Ofen breit laufen; je nach Größe 3-5 Heidelbeeren in die Häufchen drücken; die Kekse auf mittlerer Schiene 15 Minuten hellbraun backen

 

Verdauungsfördernde Nuss-Frucht-Kugeln

Nun kommt ja langsam wieder die Jahreszeit, in der eine Fülle an verschiedenem Obst aus der Region auf dem Markt ist. Im Winter greife ich alternativ zu frischem Obst gerne auch mal zu Trockenfrüchten, so habe ich hier in diesem Rezept getrocknete Soft-Aprikosen verarbeitet.

Die Idee hinter dem Rezept war ursprünglich, dass ich für einen meiner Lieben etwas zu Naschen machen wollte, was eine verdauungsfördernde, leicht abführende Wirkung hat – im Gegensatz zu Schokolade und Pralinen. Neben den Aprikosen enthalten die Kugeln deshalb Leinsamen und Weizenkleie, beide eine echte Wohltat für den Darm, sowie Apfelsaft. Außerdem sind Nüsse enthalten, die mit ihrem hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren ebenfalls gut für den Körper sind. Abgeschmeckt habe ich das Ganze mit einem Schuss Amaretto – dadurch kommt beim Essen fast schon „Pralinen-Feeling“ auf! 🙂

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Zutaten für 20 Nuss-Frucht-Kugeln:

  • 8 EL Haferflocken
  • 5 EL Leinsamen, geschrotet
  • 5 EL Weizenkleie
  • 4 EL Mandeln, gemahlen
  • 4 EL Haselnüsse, fein gehackt
  • 12 Soft-Aprikosen, fein gehackt
  • 12-15 EL Apfelsaft
  • 3 EL Amaretto
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Zimt
  • Geröstete, gemahlene Mandeln zum Wälzen

Aus allen Zutaten außer den gerösteten Mandeln einen Teig anrühren, dabei nach und nach den Apfelsaft zugeben bis eine zu Kugeln formbare Teigkonsistenz entstanden ist; ein paar Minuten durchziehen lassen, dann etwa 20 Kugeln formen; die Kugeln in kurz in der Pfanne angerösteten, gemahlenen Mandeln wälzen; nun am besten eine Nacht durchziehen lassen; kühl gelagert sind die Kugeln etwa eine Woche haltbar

Granola – mein Basisknuspermüsli

Müsli gibt es im Supermarkt in zig Geschmacksrichtungen und Zusammensetzungen, aber eines haben fast alle gemeinsam: jede Menge Zucker! Das gilt insbesondere für Granola, also gebackenes Knuspermüsli. Deshalb mache ich mir meine Granola aus verschiedenen Flocken und Kernen selbst, natürlich auch mit ein bisschen Süße aus Honig und Rohrohrzucker – aber eben nur ein bisschen! 😉 Heraus kommt ein leicht zimtig-karamelliges Basismüsli, das je nach Lust und Laune zum Beispiel mit Obst, Trockenfrüchten oder Schokoladenstückchen kombiniert werden kann und sich trocken aufbewahrt ohne Weiteres mehrere Wochen hält.

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Zutaten für ein Blech:

200 g Flocken (bei mir 3-Korn aus Hafer, Dinkel und Roggen)
70 g Amaranth gepufft
100 g Nüsse oder Kerne (bei mir ein Kern-Mix aus Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, Soja und Pinienkernen)

50 ml Öl (Sonnenblumenkern- oder Rapsöl)
3 EL Honig
20 g brauner Rohrohrzucker
1 TL Zimt

Öl, Honig, Zucker und Zimt in einem großem Topf erhitzen bis Zucker und Honig sich aufgelöst haben, dann die Flocken und Nüsse dazugeben und gut umrühren; auf ein mit Backpapier belegtes Blech schütten und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad etwa 20 Minuten backen, dazwischen mal durchrühren; vollständig abkühlen lassen und in einer gut verschlossenen Dose trocken lagern; pur oder mit Obst, Trockenfrüchten, Kokoschips, Schokoladenstückchen, Nüssen oder was du sonst magst genießen