Kräuterzupfbrot – die perfekte Grillbeilage

Zutaten für eine Kastenform 25x10x7,5cm (LxBxH) oder eine Springform Ø 20cm:

  • 360g Mehl
  • ½ Würfel frische Hefe
  • ½ TL Zucker
  • 180ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 100g Kräuterbutter

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mit allen Zutaten bis auf die Kräuterbutter einen Hefeteig kneten; abgedeckt etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen; dann den Teig rechteckig ausrollen und mit Kräuterbutter bestreichen;

für die Kastenform: Rechtecke etwa in der Höhe und Breite der Kastenform schneiden; die Kastenform hochkant nehmen und die Rechtecke nacheinander locker in die Form legen

für eine runde Form: Rechtecke von etwa 4x8cm schneiden; den ersten Streifen zu einer Schnecke einrollen und in die Mitte einer mit Backpapier ausgelegten Form setzen; den nächsten Streifen drum herum legen; so mit allen Streifen weiter verfahren, sodass ein rundes Zupfbrot entsteht;

in der Form nochmals 30 Minuten gehen lassen; dann im auf 190 Grad vorgeheizten Ofen 35-40 Minuten goldbraun backen

Rustikales Schwarzbrot

Dieses leckere Brot basiert auf einem Rezept vom Ploetzblog. Es ergibt einen kleinen Laib mit etwa 700g.

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Zutaten für ein Brot:

Sauerteig

  • 100g Roggenvollkornmehl
  • 50g Roggenmehl 1150
  • 25g Anstellgut
  • 8g frische Hefe
  • 150g Wasser, lauwarm

Hauptteig

  • Sauerteig
  • 200g Roggenmehl 1150
  • 50g Roggenvollkornmehl
  • 100g Weizenmehl 550
  • 10g Salz
  • 175g Wasser, lauwarm
  • Kümmel nach Geschmack

Für den Sauerteig alle Zutaten vermengen und 12-18 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen.

Für den Hauptteig die anderen Zutaten zum Sauerteig geben und zunächst auf niedriger Stufe, dann noch 2 Minuten auf hoher Stufe kneten; 90 Minuten ruhen lassen; danach den Teig rund wirken und mit Schluss nach unten in ein bemehltes Garkörbchen legen; darin nochmals 45 Minuten gehen lassen;

Ofen auf  230°C vorheizen mit einer Schale Wasser für Dampf; Brot aus dem Gärkörbchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen und zunächst 15 Minuten backen; dann Wasserschale aus dem Ofen nehmen und auf 190°C zurückdrehen; weitere 40 Minuten backen; aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen, d.h. mindestens 45 Minuten

Banh Bao / Baozi – gedämpfte Hefeteigklöße

Banh Bao stammen aus Vietnam und sind auf gut deutsch herzhaft gefüllte Hefeklöße, die gedämpft werden. Bei meiner Vietnam-Reise habe ich sie oft an Straßenständen gesehen, aber wegen der typischen Fleischfüllung nicht probiert. Nun habe ich sie vegetarisch selbst gekocht. In der chinesischen Küche gibt es ähnliche Taschen aus Hefeteig, die Baozis, ebenso die Bapao in Indonesien. Die Wurzeln all dieser Gerichte liegen in China.

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Zum Dämpfen nutze ich einen einfachen Garkorb aus Metall, stilecht wäre ein Bambuskorb. Wer keinen Dampfeinsatz hat, kann sie auch wie die deutschen Dampfnudeln direkt in Flüssigkeit mit Topfdeckel garen – vorher kurz angebraten sind sie zwar nicht mehr traditionell, aber auch sehr lecker. Banh Bao werden sowohl warm als auch kalt gegessen und gerne auch mal als Snack mitgenommen wie bei uns ein belegtes Brot. Der Hefeteig sorgt für eine fluffige, leicht süße Hülle um die würzige Füllung.

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Zutaten für 10 Stück:

Für den Teig:

  • 300g Weizenmehl
  • 60g Zucker
  • ½ TL Salz
  • 175ml lauwarme Milch
  • 15g frische Hefe
  • 15g Pflanzenöl

Für die Füllung:

  • 2 Möhren
  • 1 Paprika
  • 50g Glasnudeln
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 25ml Sojasoße
  • Salz, Pfeffer, Chili, evtl. Thai-Basilikum
  • 400ml Wasser (je nach Garkorb, bei mir Ø 25cm mit 2cm hohen Füßchen)
  • 2 EL Essig
  • 5 Eier
  • Öl zum Anbraten

Alle Teigzutaten zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen; die Eier hart kochen, schälen und dann abgekühlt quer halbieren; die Glasnudeln nach Packungsanweisung kochen; das Gemüse putzen und in kleine Würfel schneiden; in etwas Öl langsam anbraten; nach etwa 10 Minuten mit Sojasoße ablöschen, würzen und von der Herdplatte nehmen; die Glasnudeln in grobe Stücke schneiden und mit dem Gemüse vermischen;

den Teig kurz durchkneten und zu einer Rolle formen; in 10 Stücke zerteilen und kreisrund (Durchmesser etwa 10cm) ausrollen; jeweils zwei Esslöffel Füllung sowie ein halbes Ei darauf geben und nach oben hin verschließen; auf einem kleinen Stück Backpapier in den Garkorb setzen; Wasser und Essig im Topf zum Kochen bringen; den Garkorb hineinstellen und 20 Minuten mit Deckel dämpfen, dann noch 5 Minuten ohne Deckel; noch warm genießen …

Tipps:

Wer keine Lust auf Eier hat, lässt sie weg und nimmt einfach mehr Gemüse!

Für die gebratene Variante etwas Öl in eine Pfanne geben und die Banh Bao bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun anbraten; etwas Wasser angießen und mit Deckel auf der Pfanne 10 Minuten gar köcheln lassen

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Gedämpft und gebraten im Vergleich … 

Kürbis-Pizza mit Löwenzahn

Eine etwas andere Pizza-Variante mit Schmand und viel Gemüse … der leicht bittere Löwenzahn passt sehr gut zur Pizza, mit Rucola schmeckt sie aber auch!

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Zutaten für 2 Portionen:

Für den Teig:

  • 330g Mehl
  • 7g frische Hefe
  • Prise Zucker
  • 200 ml Wasser, lauwarm
  • 10 ml Öl
  • 7g Salz

Für den Belag:

  • 1 Becher Schmand
  • 300g Kürbis
  • 4 Lauchzwiebeln
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 1 rote Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Pimentón de la Vera
  • 100g geriebener Emmentaler
  • eine Hand voll Löwenzahnblätter, alternativ Rucola

Aus den ersten Zutaten einen glatten Teig kneten; abgedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen; das Gemüse putzen und in kleine Würfel schneiden; ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausrollen; mit Schmand bestreichen, salzen und pfeffern; dann mit dem Gemüse belegen und noch mal würzen; geriebenen Käse darauf verteilen; im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen etwa 35 Minuten backen; mit dem Löwenzahn anrichten und genießen