Apfel-Zimt-Zupfbrot

Die ersten Äpfel der Saison sind reif, die der Sorte Jakob Fischer. Die Äpfel werden innerhalb weniger Wochen mehlig, sind aber ideal für Kuchen oder auch Apfelmus. Hier habe ich welche zusammen mit einem Hefeteig zu einem Zupfbrot verarbeitet, das sogar am 2. Tag noch frisch und saftig schmeckt. Der Aufwand des Einschichtens lohnt sich!

Zutaten für eine Kastenform, bei mir 30cm lang:

Für den Teig:

  • 450g Mehl
  • 50g Zucker
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 150ml Milch, lauwarm
  • 50g Butter, weich
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • ca. 3 Äpfel – es sollten etwa 250g Apfelstückchen sein
  • 2 EL Zitronensaft
  • 40g Rosinen
  • 75g Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 65g Butter, flüssig

Milch und Butter in eine Schale abwiegen und in der Mikrowelle erwärmen; Mehl und Zucker in eine Schüssel geben, Hefe darüber bröseln; das lauwarme Milch-Butter-Gemisch hinzugeben, außerdem eine Prise Salz und 2 Eier; alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten; abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen

In dieser Zeit die Äpfel schälen, entkernen und klein würfeln; in einer Schüssel mit Zitronensaft vermischen, Rosinen sowie Zucker und Zimt hinzugeben und alles gut verrühren;

Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa rechteckig ausrollen, ca. 3-5mm dick; Streifen in der Breite der Kastenform schneiden, diese wiederum in Stücke entsprechend der Höhe der Kastenform schneiden; die Form mit etwas flüssiger Butter ausstreichen und dann hochkant leicht schräg stellen; das erste Teigstück hineinlegen, mit Butter bepinseln und mit ein bisschen Füllung belegen; das nächste Teigstück darauf legen, wieder mit Butter einstreichen und etwas Füllung darauf geben; so weiterverfahren bis Teig und Füllung aufgebraucht sind; dann die Form vorsichtig drehen, sodass sich der Teigstapel in der ganzen Form verteilt; nochmals abdecken und 30 Minuten gehen lassen;

Derweil den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen; das Zupfbrot für etwa 33 Minuten backen; kurz abkühlen lassen und dann am besten direkt noch warm genießen …

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Apfel-Schmand-Kuchen

Tja, da ist doch tatsächlich Anfang April noch mal der Winter zurück mit ordentlich Kälte und Schnee! Also machen wir es uns noch mal drinnen gemütlich mit heißem Kaffee und einem leckeren Apfelkuchen mit Schmandguss vom Blech. Weil ich heute nur für zwei backen wollte und Hefekuchen frisch einfach am besten schmeckt, habe ich das Rezept für ein Backblech auf eine kleine Form runtergekürzt. Das hat auch gut geklappt, allerdings für eine noch kleinere Menge würde sich der Aufwand wohl nicht mehr lohnen … so, während ich das schreibe, kühlt der Kuchen aus – muss dann mal los zum Kaffeekränzchen 😉

Zutaten für eine Form 25x21cm (ca. 1/3 Backblech):

Teig:

  • 165g Weizenmehl (505 / 405)
  • 25g Zucker
  • ½ Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • ca. 15g frische Hefe
  • 90ml Milch, lauwarm
  • 25g weiche Butter + etwas zum Form einfetten

Belag:

  • ca. 500g Apfelschnitze (4 Äpfel)
  • ca. 20g Rosinen
  • 1 Ei, getrennt
  • 1 Prise Salz
  • 15g Zucker
  • ½ Päckchen Vanillezucker
  • 200g Schmand oder Saure Sahne

Milch mit Butter in der Mikrowelle erwärmen; derweil Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Hefe in eine Schüssel geben; die lauwarme Milch und Butter zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten; abgedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen

Form einfetten; Äpfel schälen, halbieren, entkernen und in Schnitze schneiden; den Teig in der Form ausrollen und dabei einen kleinen Rand formen; mit den Apfelschnitzen eng belegen; ein paar Rosinen darüber verteilen

Ei trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen; Eigelb mit Zucker, Vanillezucker und Schmand gut verrühren; Eischnee unterheben und die Masse über den Apfelkuchen geben; etwas glattstreichen und in den auf 175 Grad vorgeheizten Ofen schieben; nach ca. 35 Minuten rausnehmen, kurz abkühlen lassen und genießen …

Chinois – Gefüllte Hefeschnecken

Chinois, französisch für „chinesisch“, bezeichnet einen Kuchen aus Hefeteigschnecken mit einer Pudding-Füllung. Der super-zarte, buttrige Teig gleicht quasi einem Briocheteig und wird mit der Füllung und den Rosinen noch saftiger. Am liebsten mag ich Chinois ganz frisch und noch lauwarm, aber er ist auch am nächsten Tag anders als herkömmlicher Hefezopf nicht trocken.

Zutaten für einen Kuchen (26cm-Springform):

Für den Teig:

  • 200ml Milch
  • 100g Butter
  • 500g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 60g Zucker
  • 21g frische Hefe (halber Würfel)
  • 1 Ei

Für die Füllung:

  • 200ml Sahne
  • 150ml Milch
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 45g Zucker
  • 40g Speisestärke
  • 70g Rosinen, evtl. in braunen Rum eingelegt

Für den Guss:

  • 100g Puderzucker
  • 2 EL Wasser

Die Rosinen nach Geschmack mit einem Schuss Rum übergießen und durchziehen lassen

Für den Teig Milch mit Butter in eine Schale geben und in der Mikrowelle etwas erwärmen, sodass die Butter flüssig wird; zu den anderen Teigzutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten; abgedeckt für 45 Minuten gehen lassen

Derweil eine Springform mit Durchmesser 26cm mit Butter einfetten; Ofen auf 180 Grad vorheizen

Für die Füllung die Zutaten (ohne Rosinen) in einer Schüssel miteinander glatt rühren; dann bei 600 Watt für 3 Minuten in die Mikrowelle stellen; ordentlich durchrühren und dann nochmals bei 600 Watt für 3 Minuten in die Mikrowelle geben bis ein Pudding entstanden ist; noch mal durchrühren

Den Teig auf einer bemehlten Fläche auf gut 30 x 40 cm ausrollen; den noch warmen Pudding darauf streichen, nur an einer langen Seite etwas Rand freilassen für den Schluss der Schnecken; die Rosinen auf dem Pudding verteilen; nun zur Rolle aufrollen zur Randseite hin; mit einem scharfen Messer in 8 Stücke teilen (geht am einfachsten zunächst in der Mitte, dann bei den entstandenen Stücken wieder in der Mitte und dann nochmals die Stücke in der Mitte); die Schnecken aufrecht mit etwas Abstand in die Form setzen; für 35 Minuten in den Ofen geben und goldbraun backen;

Puderzucker mit Wasser glatt rühren; auf dem etwa 10 Minuten abgekühlten, noch warmen Kuchen verteilen und trocknen lassen; direkt lauwarm genießen … falls was übrig bleibt, kann der Kuchen am Stück oder einzelne die Schnecken eingefroren werden

Knuspriger Zwiebelkuchen

Mein Rezept ist, wenn man es genau nimmt, für einen Zwiebel-Lauch-Kuchen. Der Lauch bringt noch zusätzlich etwas Geschmack mit hinein und zudem etwas Farbe in die Masse, genau wie die roten Zwiebeln. Natürlich kann der Kuchen auch nur mit Gemüsezwiebeln gebacken werden. Der Hefeteig wird schön locker und knusprig am Rand, so wie er sein soll! Das schwäbische Original verzichtet auf den Käse, dafür sieht es eigentlich noch Speck vor. Dank einem ordentlichen Löffel Kümmel braucht es meiner Meinung nach den Speck aber nicht für einen deftig-leckeren Geschmack.

Zwiebelkuchen (26cm-Form):

Für den Teig:

  • 250g Mehl
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 150ml Milch, lauwarm
  • 50g Butter, weich

Für die Füllung:

  • 2 Gemüsezwiebeln (ca. 500g)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Stange Lauch
  • Kümmel, ganz und gemahlen
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 100ml Sahne
  • 2 Eier
  • 75g geriebener Käse
  • Öl zum Braten
  • Butter & etwas Mehl zum Form Einfetten & Bestäuben

Butter und Milch in einem Schälchen in der Mikrowelle auf maximal 30 Grad erwärmen; zu Mehl, Hefe, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten; zugedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen;

Für die Füllung Zwiebeln und Lauch putzen und in kleine Stückchen schneiden; in etwas Öl langsam dünsten, ohne dass das Gemüse Farbe nimmt; nach etwa 10 Minuten kräftig würzen und abkühlen lassen;

Eine Springform mit 26cm Durchmesser einfetten und bemehlen; den gegangen Teig gleichmäßig darin verteilen und einen 3 bis 4cm hohen Rand formen; Form noch mal abdecken und ein paar Minuten gehen lassen; Ofen auf 200 Grad vorheizen; Eier und Sahne unter die abgekühlte Zwiebelmasse rühren und noch mal abschmecken; Masse in die Form auf den Teig geben und mit Käse bestreuen; 50-60 Minuten backen; nach dem Rausnehmen am besten etwas abkühlen lassen und dann noch warm genießen …