Gebackener Hokkaido auf Malai-Kari

Diese Rezept habe ich im wunderbaren Buch „Asien vegetarisch“ von Meera Sodha gefunden und nur ein kleines bisschen nach meinem Geschmack angepasst. Der goldbraun gebackene Kürbis aus dem Ofen macht sich prima auf der würzigen Soße!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Stückchen Ingwer, etwa 2cm
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Garam Masala
  • ½ TL Zimt
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Prise Zucker
  • 200ml passierte Tomaten
  • 400ml Kokosmilch
  • Limettensaft nach Geschmack
  • Öl

Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne entfernen; in etwa 2cm dicke Spalten schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen; mit Salz und Pfeffer würzen und etwas Öl darüber verteilen; im auf 200 Grad Umluft vorgeheizten Ofen etwa 35 Minuten backen;

Derweil Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken; in einem Topf in etwas Öl 5 Minuten bei mittlerer Hitze angehen lassen; Gewürze zugeben und kurz mit braten; dann passierte Tomaten angießen und mit Deckel 10 Minuten köcheln lassen; dann die Kokosmilch dazu geben, noch mal ohne Deckel aufkochen und abschmecken;

Soße auf Teller verteilen und die fertig gebackenen Kürbisspalten aus dem Ofen darauf geben; pur oder mit etwas Naan genießen …

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Cremiges Kürbis-Erdnuss-Curry

Wieder mal eine leckere Variante eines Currys, extra-cremig dank Erdnussmus und zerfallener Linsen …

Zutaten für 3-4 Portionen:

  • 500g Kürbis, entkernt und gewürfelt
  • 2 Möhren, gewürfelt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL Curry-Paste
  • 1/2 TL Zucker, alternativ etwas Sirup
  • 150g rote Linsen
  • 600ml Brühe
  • 400ml Kokosnussmilch
  • 100g Erdnussmus
  • Salz, Pfeffer, Curry
  • Öl zum Anbraten
  • ca. 200g Reis als Beilage

das Gemüse putzen und klein schneiden; in etwas Öl zunächst Kürbis und Möhren anbraten, dann Zwiebeln und Knoblauch mit braten; Curry-Paste und Zucker zugeben und kurz angehen lassen; Linsen hinzufügen und mit Brühe und Kokosnussmilch ablöschen; Erdnussmus einrühren und würzen, etwa 15 Minuten köcheln lassen; derweil den Reis als Beilage kochen; noch mal abschmecken und genießen …

Auch sehr lecker: dieses indisch-inspirierte Linsencurry mit Tomaten und Garam Masala!

Würziges Linsencurry mit Naan-Brot

Curry, Garam Masala und scharfe Curry-Paste geben selbst schlichten deutschen Linsen einen wunderbar würzigen Geschmack. In der indischen Küche, wo so ein Linsencurry als Dhal bekannt ist, werden natürlich Rote Linsen verwendet. Perfekt dazu passt Brot aus der Pfanne: das fluffige Naan-Brot auf Hefeteig-Basis oder ein schnelles Fladenbrot mit Backpulver.

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Zutaten für 2 Portionen Linsencurry:

  • 100g Linsen, die Klassischen oder Rote Linsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große Möhre
  • 400g geschälte Tomaten
  • 200ml Kokosmilch
  • 2 TL Garam Masala
  • 2 TL Curry
  • 1/3 TL scharfe Curry-Paste
  • Salz, Pfeffer
  • evtl. Gemüsebrühe

Das Gemüse in feine Stückchen schneiden; die Linsen nach Packungsanweisung kochen – die klassischen deutschen Linsen etwa 30 Minuten in Wasser köcheln lassen, dann das geschnittene Gemüse hinzugeben und für weitere 10 Minuten kochen; es sollte nun noch maximal so viel Flüssigkeit im Topf sein, dass das Gemüse bedeckt ist (Überschüssiges abgießen); die geschälten Tomaten und die Kokosmilch hinzugeben und kräftig würzen; 5-10 Minuten weiterkochen, dann mit Naan-Brot und einem Klecks Joghurt genießen

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Zutaten für 3 Naan-Brote:

  • 170g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 10g frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 50ml Milch, lauwarm
  • 50g Joghurt
  • 1 TL neutrales Öl + etwas Öl zum Bestreichen
  • 1/2 TL Salz

Mehl und Backpulver in eine Schüssel geben und eine Kuhle formen; die Hefe hineinbröseln, mit dem Zucker bestreuen und mit der lauwarmen Milch übergießen; leicht verrühren und an einem warmen Ort etwa 20 Minuten gehen lassen; dann die restlichen Zutaten hinzugeben und gut verkneten; den Teig in 3 Kugeln von jeweils knapp 100g teilen und die Kugeln mit etwas Öl bestreichen; nochmals an einem warmen Platz ungefähr eine Stunde gehen lassen; die Kugeln nacheinander zu Fladen ausrollen und in einer beschichteten Pfanne mit mittlerer Hitze ohne Zugabe von weiterem Öl goldbraun backen

Keine Hefe zur Hand? Es geht auch ohne!

Die Pfannenbrote sind nicht ganz so fluffig wie die Naan-Brote, aber auch sehr lecker zu Curry, Suppe und Salat. Der Teig kann mit Kümmel, Schwarzkümmel oder Kräutern verfeinert werden.

Zutaten für 3 Pfannenbrote:

  • 170g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 120ml Milch
  • 20g Butter
  • 1/2 TL Salz
  • etwas Öl zum Ausbacken

die Butter mit der Milch in der Mikrowelle erwärmen bis sie schmilzt; Mehl, Backpulver, Salz, Milch und Butter zu einem glatten Teig verkneten; etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen; 3 dünne Fladen mit den Händen formen oder ausrollen und bei mittlerer Hitze in der Pfanne backen; das Pfannenbrot passt prima zu Suppen und Salaten; nach Geschmack kann es mit Schwarzkümmel, Kümmel oder Kräutern verfeinert werden

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