Lieblingsklassiker: Marmorkuchen

Marmorkuchen ist für mich der Klassiker unter den Rührkuchen schlechthin! Und ein Stück davon (oder gleich mehrere …) geht bei mir wirklich immer, sofern der Kuchen gut gemacht ist: richtig saftig muss er sein und schön zart und flaumig-buttrig …      hach, einfach „napfig“ wie Homer Simpson jetzt sagen würde. 🙂 Und mit diesem Rezept gelingt dir das auf jeden Fall!

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Zutaten für einen Guglhupf:

  • 4 Eier
  • 250g Butter, weich20160424_172437
  • 220g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250ml Milch
  • 350g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Päckchen Backpulver
  • etwas Orangenschalenabrieb
  • 4 EL Kakao
  • 4 EL Rum
  • 125g Zartbitterkuvertüre
  • etwas Haselnusskrokant

die Guglhupfform fetten und mit Mehl ausstäuben; Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen; das Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrühren, dann die Butter hinzugeben und 2-3 Minuten auf hoher Stufe rühren; dann die Milch und schließlich Mehl und Backpulver auf niedriger Stufe unterrühren; den Ofen auf 170 Grad vorheizen;

den Teig in 2 Hälften teilen; unter eine Hälfte die Orangenschale rühren und die Hälfte des Eischnees unterheben; in die andere Hälfte den Kakao und Rum rühren und dann die übrige Hälfte Eischnee unterheben; zunächst den hellen Teig in der Form verteilen, dann den Dunklen daraufgeben; mit einer Gabel an etwa 5 Stellen den Teig „von unten nach oben hochdrehen“; 50-55 Minuten auf mitlerer Schiene backen; zunächst 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen und vollständig auskühlen lassen;

die Kuvertüre in einem Schälchen im Wasserbad langsam schmelzen; den Kuchen damit überziehen und mit Krokant bestreuen; ca. 2 Stunden trocknen lassen und dann mit einer Tasse Kaffee genießen -> alternativ zu Schokolade und Krokant mit Puderzucker bestäuben

Aus dem Teig kannst du auch Muffins machen – die Menge reicht für etwa 24 Stück …

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Mug Cake – Tassenkuchen aus der Mikrowelle

Diese kleinen Tassenkuchen sind echt schlimm! So einfach, so schnell und dann auch noch so lecker – das kann für die Figur eigentlich nur in einer Katastrophe enden! 😉 Neee, ich hab‘ mich (einigermaßen) im Griff.

Wenn es mal zum Nachmittagskaffee spontan eine Leckerei braucht, dann ist ein Mug Cake eine tolle Idee. Wichtig, damit der Kuchen aus der Mikrowelle gelingt, ist das richtige Verhältnis der Zutaten. Wenn du dich daran hälst, kannst du aus allem Möglichen einen Kuchen improvisieren.

abwandelbares Grundrezept für 1 Mug Cake:

Hinweis: bei den Mengenangaben handelt es sich für eine Tasse mit etwa 250 ml Fassungsvermögen jeweils um gestrichene Löffel

20g Butter
1 TL Zucker
1 Ei
3 EL Flüssiges wie Milch, Saft, Kaffee, Joghurt …
5 EL Festes wie Mehl, Kakao, gemahlene Nüsse, Kokosraspel …
2 EL Stückiges wie gehackte Nüsse, Schokoladentropfen, Müsli, Heidelbeeren …
Gewürze und Aromen
1 gute Messerspitze Backpulver (etwa 3 g)

Die Butter in der Tasse für etwa 30 Sekunden in der Mikrowelle schmelzen; Zucker mit der Butter verrühren, dann Flüssiges und Ei dazugeben und verquirlen; zuletzt die festen und stückigen Zutaten, Gewürze und Backpulver unterrühren; alles in der Tasse für ungefähr 70-90 Sekunden bei 600 Watt in die Mikrowelle backen; kurz abkühlen lassen und warm genießen

Im besten Fall erhälst du einen fluffigen Kuchen, der richtig schön aufgeht. Ich kann aber natürlich nicht garantieren, dass jegliche Mixtur auch schmeckt … die folgenden Rezepte mit Orange, Apfel und Müsli gelingen aber ganz bestimmt!

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Zutaten für 1 Orangen-Mug Cake:

20g Butter
1 TL Zucker
½ TL Orangenschalenabrieb
2 EL Milch
1 EL Orangensaft
1 Ei
4 EL Mehl
1 EL Kakao
1 gute Messerspitze Backpulver (etwa 3 g)
2 EL gehackte Nüsse

Die Butter in der Tasse für etwa 30 Sekunden in der Mikrowelle schmelzen; Zucker und Orangenschalenabrieb mit der Butter verrühren, dann Milch, Saft und Ei dazugeben und verquirlen; zuletzt Mehl, Kakao, Backpulver und Nüsse unterheben; alles in der Tasse für ungefähr 70-90 Sekunden bei 600 Watt in die Mikrowelle backen; kurz abkühlen lassen und dann noch warm mit frischer Orange genießen

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Zutaten für 1 Apfel-Mug Cake:

20g Butter
1 TL Zucker
3 EL Milch
1 Ei
3 EL Mehl
2 EL gemahlene Nüsse
1/2 TL Zimt

1/2 Apfel

1 gute Messerspitze Backpulver (etwa 3 g)
2 EL Mandelblättchen zum Bestreuen

 

Die Butter in der Tasse für etwa 30 Sekunden in der Mikrowelle schmelzen; Zucker und Milch mit der Butter verrühren, dann das Ei dazugeben und verquirlen; zuletzt Mehl, Nüsse, Zimt, Backpulver und den in kleine Stückchen geschnittenen Apfel unterheben; alles in eine Tasse füllen und mit Mandelblättchen bestreuen; für ungefähr 70-90 Sekunden bei 600 Watt in die Mikrowelle backen; kurz abkühlen lassen und dann noch warm genießen

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Zutaten für einen Müsli-Mug Cake:

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Das Rezept klappt auch in 2 solcher kleinen Kaffeetassen.

20g Butter oder Kokosöl
1 EL Holunderblütensirup
1 Ei
2 EL Milch
3 EL Mehl
2 EL Müsli
2 EL Kokosraspel
1 gute Messerspitze Backpulver (etwa 3g)

Die Butter in der Tasse für etwa 30 Sekunden in der Mikrowelle schmelzen; Sirup und Milch mit der Butter verrühren, dann das Ei dazugeben und verquirlen; zuletzt Mehl, Müsli, Kokosraspel und Backpulver unterheben; alles in der Tasse für ungefähr 70-90 Sekunden bei 600 Watt in die Mikrowelle backen; kurz abkühlen lassen und dann noch warm genießen

Hefeteig-Waffeln mit Kakao

Bei diesem Waffelrezept wird anstelle eines Rührteiges ein Hefeteig genommen, der für einen doch ziemlich anderen Geschmack als bei gewöhnlichen Waffeln sorgt – nach Hefe eben! Wie ich finde eine echt leckere Variante, schon allein der Duft des Hefeteigs lässt bei mir immer ein wohliges, irgendwie heimeliges Gefühl aufkommen. Aber nicht bei allen Mitessern kam die Kombination von Hefeteig mit Kakao richtig gut an, das ist reine Geschmackssache. Natürlich kannst du die Waffeln nach diesem Rezept auch ohne Kakao, dafür mit etwas mehr Mehl, und eventuell aromatisiert mit etwas Vanille backen.

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Zutaten für 8 quadratische Waffeln:

25 g frische Hefe
75 ml Milch
140 g Mehl
50 g Kakao
3 EL brauner Zucker
1 TL Zimt
1 Prise Salz
110 g Butter
3 Eier
evtl . Puderzucker

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen; in eine Schüssel zu Mehl, Kakao, Zucker, Zimt, der Prise Salz, Butter und den Eiern geben; alles für insgesamt etwa 5 Minuten erst langsam, dann schnell mit den Knethaken zu einem glatten Hefeteig verkneten; an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen; im heißen Waffeleisen ausbacken und mit Puderzucker bestäubt genießen

1 Teig – 3 verschiedene Kekse

Jaaa, ich weiß, für Plätzchen ist es noch etwas früh im  Jahr. Trotzdem hatte ich Lust etwas „Plätzchenartiges“ zu backen und herausgekommen sind einfache Kakaokekse. Durch 3 verschiedene Formen wirkt es aber fast so als wären es verschiedene Sorten.

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Dafür habe ich einen Keksstempel und Ausstechformen verwendet. Den Keksstempel habe ich bei Butlers recht günstig bekommen. Bevor du losstempelst, tauchst du den Stempel am besten in Mehl, klopfst Überschüssiges ab und drückst den Stempel dann auf den Teig. Danach müssen die Glückskekse noch mit einer runden Form oder einem Glas ausgestochen werden.

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Die Knöpfe habe ich etwas improvisiert mit einem Schnapsglas ausgestochen, mit einem Schraubverschluss einen Rand reingedrückt und je 2 Löcher mit einem Zahnstocher geformt. Sie können mit verschiedenen Bändern oder zum Beispiel essbaren Fruchtgummischnüren schön ausdekoriert werden. Die Sterne habe ich nach dem Backen noch mit einer Baisermasse bespritzt.

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Zutaten für den Teig:
250 g Mehl
3 EL Kakao
1 TL Backpulver
125 g Butter
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Zucker

Zutaten für die Baisermasse:
1 Eiweiß
50 g Zucker

Die Zutaten für den Teig miteinander verkneten; den Teig für eine Stunde in den Kühlschrank stellen; dann auf einer bemehlten Oberfläche ausrollen und Formen nach Wahl ausstechen; die Kekse auf ein Blech mit Backpapier geben und nacheinander bei 170 Grad 8-10 Minuten backen; danach auf einem Gitter auskühlen lassen

Für die Verziehrung mit Baiser das Eiweiß schlagen und nach und nach den Zucker einrieseln lassen bis eine glänzende, feste Masse entsteht; in einen Spritzbeutel füllen und die Kekse damit garnieren; nochmals im Backofen bei 140 Grad für 5-10 Minuten backen (am besten beobachten, damit das Baiser nicht bräunlich wird wie es mir leider passiert ist … )

Die Kekse in einer Blechdose aufbewahren; wenn sie ein paar Tage durchgezogen sind, schmecken sie am besten