Reibekuchen mit Grüner Soße

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Letzte Woche war Grüner-Soße-Tag in Frankfurt am Main – leider wurde der Weltrekord an verzehrten Portionen nicht geknackt! Die Soße aus 7 Kräutern ist jetzt im Frühling aber so oder so genau richtig zu Kartoffeln und gekochten Eiern, für Fleischesser zu Schnitzel oder einfach zu Reibekuchen. Das Rezept auf dem Foto ist kein originales Rezept, es ist eher ein Grüner-Soße-Kräuterquark-Mix, aber nichts destro trotz sehr lecker. Du kannst auch 200g Kräuter reinmischen – je mehr, umso besser!

Die Reibekuchen schmecken auch süß mit Apfelmus richtig gut. Schön knusprig müssen sie sein! Am liebsten nehme ich eine kleine Pfanne und fülle sie im Grunde komplett aus etwa ein cm dick mit Teig. Bis zum ersten Wenden ist Geduld gefragt! Erst wenn der Rand schön braun wird, kann der Reibekuchen problemlos gewendet werden …

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Gnocchi selbstgemacht

Mit ein bisschen Zeit und Muße lassen sich Gnocchi leicht selbst zubereiten. Mit einer klassischen Tomatensoße oder kross angebraten in einer Gemüsepfanne schmecken sie mir sehr gut … jetzt zur Spargelzeit schwenke ich sie in Zitronenbutter und richte sie mit grünem Spargel und etwas Parmesan an.

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Diese Gnocchi sind fast etwas zu groß geraten – mache sie lieber zu klein als zu groß, sie gehen beim Kochen ja noch auf.

Zutaten für 2 Portionen Gnocchi:

  • 250g Kartoffeln, vorwiegend fest kochend
  • 125g Mehl
  • 25g Grieß
  • Salz, etwas Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen; noch warm mit einer Gabel fein zerdrücken und direkt mit Mehl, Grieß und Gewürzen verkneten; mindestens 15 Minuten ruhen lassen; dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa daumendicke Rollen formen und maximal 1 cm große Stücke abschneiden; mit einer bemehlten Gabel jeweils eindrücken und wiederum etwa 15 Minuten antrocknen lassen; währenddessen Salzwasser zum Kochen bringen; die Gnocchi im nur leicht simmernden Wasser gar ziehen lassen bis sie oben schwimmen (etwa 5 Minuten); direkt mit einer Soße oder nochmals in der Pfanne knusprig angebraten genießen …

Spargel und Kartoffeln aus dem Ofen

Es gibt wieder frischen Spargel! Letztes Jahr habe ich ihn bereits im Ofen statt im Kochtopf gemacht, weil er so deutlich aromatischer schmeckt. Dieses Mal habe ich statt Alu-Folie einen Bratschlauch genommen, der ist richtig praktisch. Im Ofen habe ich auch gleich die Kartoffeln zubereitet, die waren herrlich knusprig …

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • Thymian
  • 1 Bratschlauch
  • 1kg weißer Spargel
  • ein paar Butterflöckchen
  • Salz, Pfeffer
  • Prise Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 EL Wasser

Die Kartoffeln schälen und etwa ¾ tief einschneiden; in eine Form legen und mit Olivenöl beträufeln, von allen Seiten mit Öl überziehen; würzen und in den Ofen stellen; bei 190 Grad etwa 75 Minuten backen -> je kleiner die Kartoffeln, desto schneller sind sie gar

Den Spargel gründlich schälen und die holzigen Enden entfernen; zusammen mit den anderen Zutaten in den Bratschlauch legen und zubinden; oben ein kleines Loch in den Schlauch machen, damit die Luft raus kann; auf ein Blech / in eine Form legen und je nach Dicke der Stangen etwa 50-60 Minuten bei 190 Grad auf der mittleren / unteren Schiene backen

Dazu passen Salat und Kräuterquark -> Quark mit etwas Mineralwasser und Zitronensaft cremig rühren; frische Kräuter nach Geschmack sowie Salz und Pfeffer zugeben und etwa eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen

Kartoffel-Dinkel-Brötchen

Diese Rezept stammt wie viele meiner Brotrezepte vom genialen Plötzblog. Ich habe den Teig aber über Nacht gehen lassen, sodass für das Frühstück am nächsten Tag nicht mehr viel zu tun war. Die Brötchen werden innen schön locker und feinporig, richtig gut!

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Zutaten für 8 Brötchen:

Mehlkochstück:

  • 80g Wasser
  • 15g Dinkelmehl Typ 630
  • 8g Salz

-> In einem Topf aufkochen, von der Platte nehmen und etwa 2 Minuten rühren bis eine glatte, Pudding-artige Masse entstanden ist; etwa 4 Stunden abkühlen lassen

Autolyseteig:

  • 100g Dinkelvollkornmehl
  • 220g Dinkelmehl Typ 630
  • 250g gekochte und gepellte Kartoffeln

-> Die Kartoffeln direkt nach dem Pellen mit einer Gabel fein zerdrücken und mit den Händen die Mehle einkneten; 60 Minuten ruhen lassen

Hauptteig:

  • Mehlkochstück
  • Autolyseteig
  • 80g Dinkel-Anstellgut
  • 4g frische Hefe
  • 4g weiche Butter

-> Zunächst etwa 5 Minuten auf niedriger Stufe kneten, dann etwa 1 Minute bei hoher Geschwindigkeit bis der Teig glatt ist und sich von der Schüssel löst; die Schüssel abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen;

Am nächsten Morgen den Teig in der Schüssel zunächst etwas auf Zimmertemperatur kommen lassen; dann am besten mit bemehlten Händen 8 Teiglinge von je 90-95g abteilen und kurz durchkneten; jeweils etwas flach drücken und länglich aufrollen; mit dem Schluss nach unten auf der Arbeitsfläche für mindestens eine Stunde abgedeckt gehen lassen; dann mit dem Schluss nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen; im auf 230 Grad vorgeheizten Ofen mit Wasserschale für etwas Dampf 10 Minuten backen, dann auf 190 Grad zurückdrehen und weitere 12 Minuten backen; herausholen und mit etwas Wasser abstreichen