Saftiger Bratapfel

Eigentlich ist ein Bratapfel so simpel, dass man gar kein Rezept braucht. Simpel, aber wahnsinnig lecker! Bei uns gab’s den zum Dessert an Weihnachten …

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Zutaten für einen Bratapfel:

  • 1 Apfel, gerne eine mürbe Sorte
  • Marzipan-Rohmasse
  • gehackte Nüsse
  • gemahlene Nüsse
  • Rosinen
  • etwas Vanillezucker oder Honig
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Rum
  • etwas Zimt
  • Butterflöckchen

Marzipan, Nüsse, Rosinen, Rum, und Zimt zu einer einigermaßen glatten Masse verrühren; den Apfel evtl. schälen; dann das Kerngehäuse herausstechen und in eine feuerfeste Form setzen; mit etwas Zitronensaft beträufeln; die Füllung ins Loch geben und ein Butterflöckchen obendrauf setzen; im Ofen bei 180 Grad etwa 25 Minuten backen; nach Geschmack mit Vanilleeis genießen

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Super-saftige Lebkuchen

Da ist es, das erste Plätzchenrezept 2016! Und eigentlich sind’s gar keine Plätzchen …

Vor ein paar Tagen habe ich mir die Rezepte vom letzten Jahr noch mal angeschaut und da waren schon viele richtig Gute dabei: unter anderem fruchtige Husarenkrapferl, samtige Anisflöckchen und schokoladige Nougatkipferl. Alles an Weihnachtsgebäck aus 2015 findest du hier. Lebkuchen waren nicht dabei, deshalb standen die dieses Jahr auf meiner Wunsch-Back-Liste ganz oben und was soll ich sagen: sie sind einfach herrlich geworden!

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Hier ist die Schokolade noch feucht …

Zutaten für ca. 40 Lebkuchen:

  • 50g Zitronat
  • 200g Zucker
  • 200g Marzipanrohmasse, weich
  • 3 Eiweiß
  • Prise Salz
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 100g Mehl
  • 1 Messerspitze Hirschhornsalz, aufgelöst in 1 EL Wasser
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 40 Oblaten, Durchmesser 5cm
  • 200g Zartbitterkuvertüre

das Marzipan in kleine Stückchen schneiden und mit Zucker, einer Prise Salz und dem Eiweiß glatt rühren; das Zitronat fein hacken und unterrühren; die restlichen Zutaten unterheben; die Oblaten auf mit Backpapier ausgelegten Blechen verteilen; die Masse in einen Spritzbeutel füllen und einen Tupfen auf jede Oblate spritzen -> etwas Rand freilassen, die Masse verläuft noch leicht beim Backen; im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene etwa 17 Minuten backen, dann auskühlen lassen; die Kuvertüre vorsichtig im Wasserbad schmelzen; die Lebkuchen damit bepinseln und fest werden lassen; die fertigen Lebkuchen in einer Blechdose aufbewahren

Auf die Plätzchen … 6: Mandel-Marzipan-Kugeln

Sonntag, 1. Advent, und draußen 7 Grad und Regen … auch wenn das Wetter noch nicht ganz zum weihnachtlichen „Winter Wonderland“ passen will, lässt der Duft frisch gebackener Plätzchen Weihnachtsstimmung aufkommen! Das Rezept für diese Mandel-Marzipan-Kugeln ist eine Abwandlung von den Schokoladen-Marzipan-Plätzchen vom Blog Sia’s Soulfood, auf dem ich schon viele tolle Backrezepte entdeckt habe. Meine Variante ist deutlich mandellastiger und von der Form her fast schon eher eine Praline als ein Plätzchen, denn der kompakte Teig behält auch beim Backen die Kugelform bei.

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Zutaten für 25 Stück:
100 g Marzipan
1 Eiweiß
50 g Zartbitterschokolade, geschmolzen
60 g Puderzucker
40 g gemahlene Mandeln
100 g gehackte Mandeln
1 ½ EL Kakao
½ TL Zimt
25 ganze Mandeln
Zartbitterkuvertüre und Zimt zum Verziehren

Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen; das Marzipan mit dem Eiweiß verkneten (bzw. vermatschen 😉 ) und die anderen Zutaten bis auf die ganzen Mandeln zugeben; vom Teig jeweils eine haselnussgroße Portion nehmen, in der Handfläche zu einem flachen Kreis formen, eine Mandel hineinlegen und zu einer Kugel rollen → Hände am besten immer wieder etwas anfeuchten;

den Ofen auf 150 Grad vorheizen; die Kugeln auf einem Blech mit Backpapier 20 Minuten backen und auskühlen lassen; Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, die Kugeln damit bepinseln und mit Zimt bestäuben; wenn die Kuvertüre fest ist, die Kugeln in einer Blechdose aufbewahren – am besten mit einem Apfelschnitz, damit sie nicht hart werden

Auf die Plätzchen … 4: Mozartmakronen

Diese Mozartmakronen verdanken ihren Namen der Marzipan- und Nougatschicht, die für Mozartkugeln typischen Pistazien fehlen allerdings … na mal sehen, die lassen sich beim nächsten Mal vielleicht auch noch integrieren. 😉 Sicher ist jedenfalls, dass die Makronen sowohl knusprig frisch gebacken als auch weich nach ein paar Tagen in der Plätzchendose hervorragend schmecken!

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Zutaten für ca. 30 Plätzchen:

100 g gemahlene Mandeln
2 EL Kakao
110 g Puderzucker
2 Eiweiß
50 g Zucker
Prise Salz
100 g Marzipanrohmasse
100 g Nussnougat

Mandeln, Kakao und Puderzucker miteinander mischen; Eiweiß, Zucker und die Prise Salz in einer Schüssel überm heißen Wasserbad zu einer steifen Baisermasse aufschlagen, dann im kalten Wasserbad wieder kalt schlagen; die Mandelmischung unterheben; den Teig in 60 Portionen ungefähr haselnussgroß auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen, dabei ca. 2 cm Abstand lassen; bei 150 Grad 12-14 Minuten backen -> Achtung, die Makronen sollen keine Farbe bekommen, sie werden sonst zäh; aus dem Ofen holen und noch 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann lösen sich die Makronen besser vom Backpapier als ganz heiß; auskühlen lassen;

Das Nussnougat im Wasserbad schmelzen; vom Marzipan 30 kleine Stücke abschneiden, zu einer Kugel formen und dann in der Hand flach zu einem Kreis in Größe der Plätzchen drücken; die Makronen auf der flachen Seite mit Nougat bestreichen und immer 2 mit einem Marzipankreis dazwischen zusammensetzen; mehrere Stunden liegen lassen bis das Nussnougat fest ist, dann in einer Dose aufbewahren oder direkt vernaschen!