Leckeres Pilzgratin

Für dieses Essen brauchst du nur wenige Zutaten – auf die Pilze kommt’s an! Heraus kommt ein saftiges Gratin mit einer schönen krossen Käsekruste …

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Zutaten für 2 Personen:

  • 500g Champignons oder andere Pilze, geputzt
  • 3-4 Lauchzwiebeln
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Eier
  • 100ml Milch
  • 150g geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Kräuter

große Pilze halbieren, Kleine ganz lassen; Lauchzwiebeln, Zwiebel und Knoblauch klein schneiden; zunächst die Pilze ohne Fett in einer Pfanne anbraten; wenn sie etwas Farbe haben, etwas Öl hinzugeben sowie Lauchzwiebeln, Zwiebel und Knoblauch; braten bis die ganze austretende Flüssigkeit verdampft ist, dann würzen und in eine Auflaufform füllen; den Ofen auf 175 Grad vorheizen; die Eier mit Milch verquirlen, würzen und den Käse unterrühren; die Masse über die Pilze gießen; für etwa 25 Minuten goldbraun überbacken; mit einem frischen Salat genießen

Gefüllte Champignons mit Gemüse

Zugegeben, diese normalen kleinen Champignons zu füllen macht ein wenig Arbeit, aber die zahlt sich aus, denn sie sind einfach sooo lecker! Und für Faulpelze gibt es beim gut sortierten Gemüsehändler bestimmt auch Riesenchampignons. Oben knusprig, unten saftig … dazu noch ein Möhrenragout und die Welt ist in Ordnung! 🙂

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Zutaten für 2 Personen:

  • 400g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • ½ Paprika
  • 3-4 EL Sahne
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Ajvar, scharf
  • Salz, Pfeffer, Schnittlauch
  • etwa 70g geriebenen Käse

aus den Champignons die Stiele herausbrechen und fein hacken; eine große Form mit etwas Olivenöl einstreichen und die Pilzköpfe hineinsetzen; die Zwiebel und die Paprika fein kleinschneiden; Stiele, Zwiebeln und Paprika mit etwas Öl anbraten; Sahne, Tomatenmark und Ajvar unterrühren und würzen; die Füllung auf den Pilzköpfen verteilen und jeweils mit Käse bestreuen; im auf 190 Grad vorgeheizten Ofen 30 Minuten backen; währenddessen die Beilagen zubereiten: bei uns waren das Gemüseragout und roter Reis, aber auch ein frischer Salat und etwas Brot passen gut dazu

Würziger Pilz-Maronen-Braten

Dieses Jahr gab es an Heiligabend einen Pilz-Maronen-Braten als vegetarisches Hauptgericht bei uns, dazu Kartoffelgratin und Blattsalate. Vorab war ich skeptisch, ob dieser Braten nicht trocken und fad werden würde, aber das war unbegründet: er war schön saftig, schmeckte gut nach Pilz und Nuss und die leichte Süße der Rosinen war wirklich klasse zum würzigen Rest. Für die Fleischesser haben wir Schweinelende ummantelt mit Brät und Speck gemacht, sah auch gut aus, aber nix gegen meinen Braten! 🙂

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Zutaten für 2 Personen:

  • 250g frische Champignons
  • 200g Maronen, vorgegart
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Rosinen
  • 1 Ei
  • 50ml Sahne
  • 50ml Creme fraiche
  • 80g gemahlene Nüsse
  • 30g Semmelbrösel
  • Kräuter, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Sojasoße

Die Champignons fein würfeln; 1/3 der Maronen ebenfalls würfeln, die restlichen 2/3 im Mixer mahlen; die Zwiebel kleinschneiden; etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Champignons darin anbraten; Zwiebelwürfel und eine durchgepresste Knoblauchzehe hinzugeben und alles dünsten; zuletzt die Rosinen und die Maronen hinzugeben, miteinander verrühren und abkühlen lassen;

In einer Schüssel das Ei mit Sahne und Creme fraiche aufschlagen; Nüsse und Semmelbrösel sowie die abgekühlte Pilz-Maronen-Masse unterrühren; kräftig würzen und abschmecken; in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und mit etwas Öl bestreichen; bei 180 Grad 35-40 Minuten backen; zum Beispiel mit einem Salat und Kartoffelgratin genießen …

Vom Pilze suchen und finden

Bei diesem sonnigen Herbstwetter hat es mich am Wochenende nach draußen gezogen. Ich gehe total gerne spazieren und wandere auch gerne mal weitere Strecken, genieße es durch Wald und Wiesen zu streifen und frische Luft zu tanken. Allerdings habe ich mich bislang mit der Natur um mich herum kaum auseinandergesetzt. Zwar habe ich Baum- und Wildkräuterführer, die stehen aber  schon seit Jahren ungenutzt im Bücherregal. Das wollte ich endlich ändern! Da  gerade nicht die richtige Zeit zum Kräuter Sammeln ist, bin ich auf Pilze gekommen. Also habe ich mir einen Pilzführer besorgt und bin einfach mal mit Korb und Messer ausgestattet losgezogen.

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Wer Pilze sammeln möchte, der sollte sich bestenfalls auch etwas mit Baumarten und Bodenzusammensetzungen auskennen. Viele Pilzsorten wachsen nur unter bestimmten Bäumen und die sollte man identifizieren können. Hat man Pilze gefunden, dann ist eine genaue Bestimmung für jeden einzelnen Pilz ganz wichtig – schließlich gibt es viele ungenießbare oder auch giftige Sorten.

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Ich war an verschiedenen Stellen unterwegs und habe eine kleine, aber feine Auswahl an Pilzen gefunden: wegen ihrer Größe unübersehbare Riesenschirmlinge, die irgendwie blumenkohlartige Krause Glucke, junge Flaschen-Stäublinge, etwas schleimige Gold-Röhrlinge und den Klassiker schlechthin – Steinpilze!

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Was ich mit den Pilzen gemacht habe, blogge ich im nächsten Beitrag.