Süßer Johannisbeerauflauf

Der süße Auflauf mit flaumiger Quarkmasse und herben Johannisbeeren ist einfach herrlich jetzt im Frühsommer … und eine perfekte Verwertung für alle, denen Johannisbeeren eigentlich zu sauer sind!

Zutaten für 2 Portionen oder 4 als Dessert:

  • 2 Eier
  • 55g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250g Quark
  • 25g Stärke
  • etwas Zitronenschalenabrieb
  • 220g schwarze oder rote Johannisbeeren, geputzt
  • etwas Butter zum Form Fetten
  • Zitronenmelisse als Garnitur

Die Eier trennen; das Eiweiß steif schlagen, dabei Vanillezucker und Zucker einrieseln lassen;

Das Eigelb mit Quark, Stärke und Zitronenschalenabrieb verrühren; 2/3 der Beeren unterheben; dann die Eiweißmischung unterheben;

Den Ofen auf 170 Grad vorheizen; die Masse in eine mit Butter eingefettete Form gießen und die restlichen Beeren darauf verteilen; für etwa 35 Minuten backen; mit Puderzucker bestäubt und etwas Zitronenmelisse garniert genießen …

Tipp: 2016 habe ich schon mal ein ähnliches und auch gutes Rezept veröffentlicht, ein Quarkauflauf mit Grieß und Kokos!

Russischer Zupfkuchen

Neulich gab es mal wieder einen Kuchenklassiker bei uns, eine Art Käsekuchen im schokoladigen Kakaoteig verpackt – sooo schön cremig und knusprig!

Zutaten für einen Kuchen mit Durchmesser 26cm:

Zutaten für den Teig:

  • 300g Mehl
  • 30g Kakaopulver (Backkakao)
  • 2 TL Backpulver
  • 150g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150g Butter, weich + etwas zum Form einfetten
  • 1 Ei

Zutaten für die Füllung:

  • 3 Eier
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 250g Butter, weich
  • 500g Magerquark

Mehl, Kakao und Backpulver in eine Schüssel sieben; Zucker und Vanillezucker zugeben und alles miteinander mischen; die weiche Butter und das Ei beifügen und nun alles mit den Knethaken zu einem Teig verkneten; zuletzt mit den Händen durchkneten und in Folie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank legen;

derweil die Springform mit Butter fetten; für die Füllung 3 Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen; Mark der Vanilleschote und Puddingpulver unterrühren; zuletzt die weiche Butter und den Quark zugeben und gut verrühren;

den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen; etwa 2/3 des Teiges für den Boden ausrollen; am Rand einen etwa 2 cm hohen Rand mit dem Teig formen; die Füllung hineingeben und glatt streichen; den restlichen Teig in Stückchen darüber zupfen (oder ausrollen, nach Belieben z.B. Sterne mit einer Form ausstechen und den Kuchen damit belegen); für 60 Minuten backen; vollständig abkühlen lassen und genießen …

Zwetschgenknödel mit Zimtbröseln

Verrückt, eben war noch Juli und ich habe mit einer Minestrone ein absolutes Sommer-Essen gebloggt, und schon sind zwei Monate um und wir sind im frühen Herbst angekommen! Die Zwetschgen sind reif und lassen sich zum Beispiel wunderbar zu dieser Süßspeise verarbeiten …

Zutaten für 6-8 Zwetschgenknödel:

  • 6-8 Zwetschgen, je nach Größe
  • 200g Quark
  • 50g Butter auf Zimmertemperatur
  • 1 Ei
  • 125g Mehl
  • Prise Salz
  • evtl. Würfelzucker zum Befüllen

Für die Brösel zum Wälzen:

  • ein Stich Butter
  • Semmelbrösel
  • Zimt
  • Zucker

Die Zwetschgen längs halb aufschneiden und den Stein herausnehmen; nach Geschmack jeweils einen Würfelzucker an Stelle des Steins hineinlegen (ich spare mir das, denn mir ist es ohne Zucker süß genug); einen großen Topf mit leicht gesalzenem Wasser aufsetzen; bis das Wasser kocht die weiteren Zutaten zu einem glatten Teig verkneten; jeweils etwas Teig auf der Handfläche flach ausbreiten, eine Zwetschge darauf legen und rund herum nach und nach verschließen; wenn das Wasser kocht, die Knödel darin 10 Minuten köcheln lassen; derweil Semmelbrösel, reichlich Zimt und etwas Zucker mit einem Stich Butter in einer Pfanne goldbraun anrösten; die Knödel abtropfen lassen, in die Pfanne geben und in den Bröseln wälzen; direkt heiß genießen …

Auch lecker – Kokos-Quark-Knödel mit Weinbergpfirsichen – einer meiner ersten Blogbeiträge im Jahr 2015, immer noch gut! 🙂

Low Carb Pizza ohne Mehl

Na gut, ein echter italienischer Pizzabäcker würde bei diesem Gericht wohl nicht von Pizza sprechen. Wer aber mal auf Mehl und damit Kohlenhydrate verzichten will, findet mit diesem Teig eine leckere Alternative. Der Boden wird nicht knusprig wie der Klassische, sondern bleibt elastisch, sodass man die Pizza auch zum Wrap aufrollen kann.

Zutaten pro Pizzaboden (für ein ganzes herkömmliches Blech etwa x3):

  • 1 Ei (Größe L)
  • 65g Magerquark
  • 45g geriebener Käse
  • Prise Salz
  • Belag nach Wahl

Ei, Quark, Käse und Salz glatt rühren; auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen 15 Minuten vorbacken;

Pizzaboden aus dem Ofen holen und die Ofentemperatur auf 200 Grad erhöhen; nach Belieben belegen, z.B. mit Tomatensoße, klein geschnittenem Gemüse, Salz & Pfeffer und zum Schluss geriebenen Käse; nochmals für 15-20 Minuten in den Ofen schieben bis der Käse anfängt zu bräunen; nach dem Backen noch nach Geschmack Basilikum oder Rucola darauf geben und genießen …

Die Pizza wie wir sie üblicherweise kennen aus Hefeteig gibt es hier!