Essen in Thailand

Thailand ist in den letzten Jahren zu einem meiner liebsten Reiseländer geworden. Die Natur ist faszinierend, es gibt überall wunderschöne Tempel und bis auf die typischen Touristennapper sind die Thais sehr freundlich und hilfsbereit. Und das Essen ist einfach klasse! Auf den Märkten gibt es alles was das Herz begehrt – bei mir sind das vor allem die leckeren Tropenfrüchte!

Die stachelige Durian, die die Frau auf dem Bild am Straßenrand in Bangkok aufschneidet, ist berühmt für ihren süßlichen Geruch, der mit zunehmender Reife schnell ins Faule übergeht. Sie wird deshalb auch Stinkfrucht genannt und darf wegen „Explosionsgefahr“ nicht mit ins Flugzeug genommen werden … wirklich wahr! Sie ist nicht zu verwechseln mit der Jackfruit, die zwar ähnlich groß ist, aber eine eher glatte, leicht genoppte Schale hat und weniger „speziell“ schmeckt … Ananas, Papaya, Mango, der Litschi ähnliche Longan und Rambutan, Bananen, Drachenfrucht, Melonen, Pomelo und Maracuja sind einfach ein Traum in Thailand! Die einheimischen Rose Apples und Mangosteen sind nicht meine Favoriten, aber probieren sollte sie jeder dort mal.

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In guten Hotels gibt es meist eine große Auswahl an Früchten beim Frühstück.

Viele der in Restaurants angebotenen Gerichte kennt man vom Namen her aus Thai-Lokalen in Deutschland, der Geschmack ist dann aber doch oft anders. Meine Lieblingsvorspeise ist neben Frühlingsrollen der Green Papaya Salad mit knackiger Papaya, der Schärfe von Chili und viel Limettensaft.

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Auch in etwas gehobeneren Restaurants gibt es den leichten Papayasalat.

In Thailand ist Fleisch aus der Küche leider kaum wegzudenken. Dennoch gibt es viele Gerichte auch als vegetarische Variante. Zum Beispiel den ganz einfachen gebratenen Reis, der für die Touristen auch schon mal in eine Ananas gefüllt wird – das Auge ist halt mit! 🙂 Ein Rezept dafür habe ich hier schon mal veröffentlicht. Lecker ist auch Phat Thai (Pad Thai), das traditionelle Nudelgericht mit Reisnudeln. Und dann gibt es natürlich alle möglichen Varianten von gebratenem Gemüse, zum Beispiel Morning Glory, knackigen Wasserspinat.

Nicht zu vergessen sind verschiedene Suppen und Currys. Die Currys werden mit der milden gelben Paste aus gelben und roten Chilis, der mittelscharfen Roten aus roten Chilis oder der scharfen grünen Paste aus jeder Menge grünen Chilis zubereitet. In allen Pasten stecken neben Chili noch weitere Gewürze wie Ingwer, Knoblauch, Zitronengras, Kurkuma und Koriandersamen, Darüber hinaus gibt es noch das dem roten Curry ähnliche Panang-Curry und das Massaman-Curry, zu dem die sonst eher unüblichen Kartoffeln gehören. Mein Fazit dazu: alle mega-lecker! In Deutschland kann man sich mit fertigen Pasten auch selbst solche Currys kochen, aber den grandiosen Geschmack der Gerichte vor Ort habe ich damit leider nie erreicht …

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Der Meerblick beim Essen gibt zusätzlichen Geschmack! 🙂

Erdnuss-Gemüse mit knusprigem Räuchertofu

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Paprika
  • 4 Stangen Staudensellerie
  • 2 Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Sojasoße
  • 2-3 EL Erdnussbutter
  • 130g Basmatireis
  • 200g Räuchertofu
  • 1 EL Speisestärke
  • Salz, Pfeffer, Chilli, Kurkuma, Curry

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Den Reis nach Packungsanweisung kochen; das Gemüse (kann nach Geschmack variiert werden) putzen und in kleine Stücke schneiden; in etwas Öl im Wok nach und nach anbraten; mit Gemüsebrühe und Sojasoße ablöschen; Erdnussbutter einrühren, abschmecken und 10 Minuten köcheln lassen; derweil den Tofu in dünne Scheiben schneiden, würzen und mit Stärke bestäuben; in einer Pfanne mit Öl von beiden Seiten knusprig braun braten; den Reis mit dem Gemüse und dem Tofu anrichten und genießen …

Kürbisrisotto mit Curry

Italienisches Risotto mit Curry, geht das?! Das geht sehr gut! 🙂

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleiner Butternut- oder Hokkaidokürbis
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200g Risottoreis
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Curry, Kurkuma
  • 1 Stück Butter
  • frisch geriebener Parmesan
  • Öl zum Anbraten

Den Kürbis in kleine Würfel schneiden; in einem Topf mit etwas Öl anbraten; dann die klein geschnittenen Zwiebeln und Knoblauch zugeben und mitbraten; nun den Reis zugeben und mit heißer Gemüsebrühe ablöschen, sodass alles knapp bedeckt ist; würzen; einköcheln lassen bis die Brühe weg ist, dann wiederum Brühe zugeben; insgesamt ca. 20-25 Minuten köcheln und immer wieder heiße Brühe nachgeben bis Reis und Kürbis weich sind; mit Butter und Parmesan binden, abschmecken und genießen …

Curry-Reis aus der Ananas

Dieses Gericht erinnert mich an unseren letzten Urlaub in Thailand … zwar fehlt hier zuhause der Strand und die 32 Grad Hitze, aber der Ananas-Reis schmeckt auch hier super! An Gemüse kann man eigentlich nehmen was man möchte und natürlich können Fleischesser auch Scampis oder zum Beispiel Hühnchenfleisch mit reinpacken.

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Tasse Reis
  • 2 Ananas
  • 1 Möhre
  • 1 Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ein paar grüne Bohnen (TK)
  • ein paar Erbsen (TK)
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Curry, Garam Masala, Kurkuma

Den Reis nach Packungsanweisung kochen; die Ananas jeweils knapp über dem Strunk abschneiden, ein mal rund herum schneiden – dabei etwas Rand stehen lassen und das Innere bis auf ca. 1,5 cm Boden aushöhlen, sodass eine Schale entsteht; ungefähr die Hälfte des Ananasfruchtfleischs in kleine Würfel schneiden – der Rest darf z.B. später als Nachtisch verzehrt werden 🙂 Möhre und Paprika klein schneiden, Zwiebel fein würfeln; das Gemüse in einer großen Pfanne etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze braten, den Knoblauch dazupressen und Gewürze hinzugeben; kurz anschwitzen, dann mit einem Schluck Wasser ablöschen; das TK-Gemüse dazugeben und nochmals etwa 5 Minuten garen bis das Wasser wieder vollständig weg ist; dann den Reis unterheben und die Ananaswürfel zugeben; alles noch mal abschmecken; in die Ananas füllen und genießen …