Maulwurfkuchen

Ein Kuchenklassiker aus Rührteig und Sahne – schnell gemacht und dabei immer wieder lecker! Wenn du keine Bananen magst, kannst du den Boden auch mit Himbeeren belegen, die passen auch super zu Schokokuchen und -sahne …

Zutaten für einen Kuchen (Ø 26 cm):

  • 2 Eier
  • 120g Zucker
  • 100g weiche Butter
  • 30g Kakao
  • 150g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 80ml Milch
  • 3 Bananen (alternativ Himbeeren)
  • 500ml Schlagsahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 70g geraspelte Schokolade

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Butter unterrühren; nun Kakao, Mehl, Backpulver und Milch unterheben; den Ofen auf 170 Grad vorheizen; den Teig in eine eingefettete 26er-Springform geben und etwa 30 Minuten backen; auskühlen lassen

20171031_133012

Super ausgehöhlt, was?! 🙂 Das nächste Mal wird der Rand aber etwas schmaler ausfallen …

Den Kuchen auf eine Tortenplatte legen und mithilfe eines Esslöffels etwa ½ cm tief aushöhlen; dabei rundherum ca. 1 cm Rand stehen lassen; den entnommenen Kuchen in eine Schüssel geben und zu Krümeln zerkleinern; die Bananen schälen, halbieren und mit der flachen Seite rundherum den ausgehöhlten Boden damit belegen; kalt stellen im Kühlschrank; die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen; die Schokoraspel unter die Sahne heben; den Kuchen mit der Sahne bestreichen und eine Kuppel formen; die Krümel auf der Sahne verteilen -> am besten immer eine Hand an den Rand des Kuchens legen, von oben die Krümel drauf streuen und mit den Händen etwas andrücken; den Kuchen vor dem Anschneiden mindestens 2 Stunden kalt stellen

20171031_162321

Wer den Maulwurfhügel höher will, der nimmt 3 Becher Sahne statt 2!

Advertisements

Kräuterpfannkuchen mit Champignons

Hier habe ich ein schnelles Rezept für herzhafte Pfannkuchen mit Kräutern. Dazu gab es bei mir dieses Mal Champignons, aber auch eine Soße mit Paprika – abgeschmeckt mit etwas Cayennepfeffer und Paprika edelsüss – passt wunderbar zu den Pfannkuchen …

20171007_182552

Zutaten für 2 Portionen:

  • 120ml Milch
  • 50ml Sprudelwasser
  • 150g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Ei
  • frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Oregano
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 400g Champignons
  • 1 rote Zwiebel
  • 75ml Sahne
  • etwas Öl, evtl. Parmesan zum Bestreuen

Milch, Wasser, Mehl, Ei, Gewürze und Kräuter zu einem glatten Teig aufschlagen, etwa 15 Minuten quellen lassen; derweil die Champignons putzen und vierteln, die Zwiebel fein würfeln;

Den Teig in einer beschichteten Pfanne mit etwas Öl portionsweise zu dünnen Pfannkuchen ausbacken; im auf 50 Grad eingestellten Backofen warm halten; die Zwiebeln in etwas Öl anschwitzen, dann die Champignons hinzugeben und kurz braten lassen; mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Sahne ablöschen; kurz köcheln lassen; mit den Pfannkuchen anrichten, nach Geschmack mit Kräutern oder frisch geriebenem Parmesan bestreuen;

Gestreifte Biskuit-Rolle – ein Versuch …

Vor ein paar Tagen habe ich mich das erste Mal an einer Biskuit-Rolle versucht, noch dazu gleich mal an einer zweifarbig Gestreiften. Das Ergebnis war, nun ja, durchaus lecker, aber noch etwas verbesserungswürdig. Wenn man weiß wie’s geht, ist das Ganze eigentlich einfach, schnell gemacht und ein kleiner feiner Blickfang auf dem Tisch. Deshalb hier ein paar Tipps, damit du dir meine Fehler sparen kannst:

  • Spritze die Teige lieber in einer zu kleinen Tülle aufs Blech als in einer zu Großen. Der Teig ist recht flüssig und verläuft noch etwas
  • Backe den Biskuit wirklich nur 8 Minuten, dann ist er noch schön weich und lässt sich ohne zu Reißen einrollen
  • Nimm eine dünne Schicht Creme und kleine Beeren für die Füllung, damit beim Aufrollen nicht alles herausquillt

Für weitere Tipps bin ich jederzeit dankbar! 🙂

20160814_151231

Zutaten für eine Biskuit-Rolle:

  • 3 Eier
  • 80g Zucker
  • 60g Mehl
  • 60g Speisestärke
  • ½ TL Backpulver
  • 1 EL Kakao
  • etwas Puderzucker + ein Geschirrtuch
  • 5 EL Himbeermarmelade
  • 2 ½ Blatt Gelatine
  • 250g Magerquark
  • 60g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Zitronensaft
  • 200ml Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 300g Himbeeren

die Eier trennen; das Eiweiß mit 3 EL Wasser steif schlagen und dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen; die Eigelb unterziehen; Mehl, Stärke und Backpulver darüber sieben und unterheben; etwa die Hälfte des Teiges mit einem Spritzbeutel in diagonalen, etwa 1cm breiten Streifen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen, dazwischen jeweils 1,5cm frei lassen (der Teig verläuft etwas); unter den restlichen Teig den gesiebten Kakao unterheben; den dunklen Teig nun in die freien Streifen spritzen; etwas am Blech rütteln bis die Oberfläche glatt ist; im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen 8 Minuten backen -> der Biskuit soll recht hell gebacken und schön feucht sein

ein sauberes Geschirrtuch mit Puderzucker bestreuen; den Biskuit aus dem Ofen holen und sofort auf das Geschirrtuch stürzen; vorsichtig das Backpapier abziehen und den Biskuit mit dem Geschirrtuch von der langen Seite her zu einer Rolle aufrollen; im Geschirrtuch eingerollt vollständig abkühlen lassen (ca. 30 Minuten);

Gelatine in kaltem Wasser einweichen; die Sahne mit Sahnesteif schlagen; den Quark mit dem Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft cremig rühren; die Gelatine ausdrücken und in einem Topf erwärmen bis sie flüssig ist; etwa 2 EL von der Quarkmasse in den Topf geben und gut verrühren; dann alles aus dem Topf zur Quarkmasse geben und unterrühren; nun die Sahne unterheben; diese Creme für etwa 15 Minuten kalt stellen, damit die Gelatine etwas anziehen kann;

den Teig aus dem Geschirrtuch ausrollen, aber darauf liegen lassen; die Marmelade glatt rühren und auf den Biskuit streichen; darüber nun etwa ¾ der Creme verstreichen, dabei am oberen Rand ca. 2 cm frei lassen ; das schönste Viertel der Himbeeren zum Dekorieren für später zur Seite stellen; die restlichen Himbeeren auf der Creme verteilen und mit der flachen Hand in die Creme drücken; nun mithilfe des Geschirrtuchs den Biskuit samt Creme einrollen; vorsichtig auf eine Kuchenplatte setzen; mit der übrigen Creme und den Himbeeren verzieren und für mindestens 3 Stunden kalt stellen

Reisbällchen auf Möhrenragout

Leckere Möhren in cremiger Soße und knusprige Reisbällchen mit etwas Schärfe – eine tolle Kombination!

Dieses Möhrenragout ist einer meiner Lieblinge, da es von den Zutaten her so einfach erscheint, aber dank reichlich frischem Dill und Petersilie ganz groß im Geschmack daher kommt.

Die Masse für die Reisbällchen ist auch nicht viel schwieriger herzustellen, nur das Formen und Ausbacken erfordert vorsichtiges Arbeiten.  Am besten gibst du die Stärke und die Semmelbrösel nach und nach zu bis eine feste, formbare Konsistenz entsteht. Rundherum angebraten kommen kleine, würzige Knusperkugeln heraus – echt lecker!

20160409_191827

Zutaten für ein Möhrenragout für 2 Personen:

  • 500g Möhren
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 400ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 TL Stärke zum Andicken mit ca. 30ml Wasser
  • 50ml Sahne
  • Dill, Petersilie

Die Möhren waschen, vierteln und in kleine Stücke schneiden; die Lauchzwiebeln in Ringe schneiden; beides in etwas Öl in 4-5 Minuten anbraten, dann mit der Brühe ablöschen und bei geschlossenem Deckel in etwa 10 Minuten bissfest garen; die Stärke in etwas kaltem Wasser auflösen und zum Gemüse geben, ebenso die Sahne; alles kurz aufkochen lassen und mit Gewürzen und reichlich Dill abschmecken; das Ragout passt gut als Beilage zu Gemüseküchlein oder auch Kartoffeln

Zutaten für etwa 15 Reisbällchen (2 Portionen):

  • 160g Reis (bei mir roter Reis)
  • 50g Kerne (bei mir Kürbis- und Sonnenblumenkerne)
  • 2 Schalotten
  • 20g Bärlauch (oder 1 Knoblauchzehe)
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Paprika edelsüss
  • 1 Ei
  • 30g Semmelbrösel
  • 15g Stärke
  • Olivenöl zum Anbraten

Den Reis nach Packungsanweisung kochen, abschütten und etwas abkühlen lassen; derweil die Schalotten und den Bärlauch hacken; zunächst die Schalotten in etwas Öl anbraten, nach etwa 2 Minuten die Kerne und den Bärlauch zugeben; dann das Tomatenmark kurz mit anrösten; schließlich alles in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen; nun das Ei, Semmelbrösel und Stärke unterrühren, sodass eine formbare Konsistenz entsteht; nochmals abschmecken; mit angefeuchteten Händen kleine Bällchen formen; in Olivenöl von allen Seiten anbraten, dabei vorsichtig jeweils nach etwa 2 Minuten auf einer Seite wenden bis sie rundherum knusprig sind