Fruchtiger Wrap

Salat im Brot – das ist kurz gesagt ein Wrap für mich. Mein Rezept für die Fladen orientiert sich an dem Teigrezept für indische Chapati, kommt ohne Hefe aus und ist daher im Handumdrehen umgesetzt. Die Fladen sind übrigens auch eine schöne Beilage zu Currys, asiatischen Gerichten oder auch mexikanischem Essen.

Was die Füllung angeht habe ich hier mit Radicchio, Orange und Birne typische Winterzutaten verwendet. Durch ein Chutney bekommen meine Wraps eine fruchtig-feine Currynote, aber hier kannst du mit verschiedenen Aufstrichen, Frischkäsesorten und Gewürzen wieder mal wunderbar variieren …

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Zutaten für 2 Fladen:

80 g Mehl
35 ml Wasser
1 TL Öl
1 Prise Salz

alle Zutaten mit der Hand verkneten, 10 Minuten ruhen lassen; in 2 Teile teilen und auf einer bemehlten Fläche möglichst dünn und rund ausrollen; in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett bei mittlerer Hitze von beiden Seiten jeweils etwa 90 Sekunden backen -> um einen weichen, rollbaren Fladen zu erhalten in der Pfanne mit Deckel oder mit einem Tuch bedeckt warmhalten

Zutaten für die Füllung von 2 Wraps:
ca. ½ Birne
ca. 1/3 Orange
4-6 Blatt Radicchio
4-6 Blatt Kopf- oder Feldsalat
50 g Camembert oder Käse nach Wahl
2 EL Chutney oder anderer Aufstrich nach Wahl
Pfeffer und Salz, evtl. Curry, Cayennepfeffer, …

Die Birne entkernen und die Orange schälen; Birne, Orange und Käse in kleine Würfel schneiden, die Salatblätter in kleine Stücke zerpflücken; die Fladen mit würzigem Chutney bestreichen und die restlichen Zutaten darauf verteilen, dabei den Rand freilassen; nach Geschmack würzen; dann den Fladen links und rechts etwa 3 cm einklappen und von unten nach oben aufrollen; jeweils in der Mitte durchschneiden und genießen

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Ofencamembert mit Birne und Radicchio

Gebackener Camembert ist doch immer wieder etwas Feines! Und der hier aus dem Ofen erst recht: dieser cremige Käse, der beim Anschneiden herausläuft, zusammen mit süßer Birne und herbem Radicchio … kurz gesagt: sau-lecker! Bei mir gab es noch ein Pflaumenchutney dazu, die klassichen Preiselbeeren gehen aber natürlich auch.

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Zutaten für 1 Portion:

1 Camembert
½ Birne
¼ Radicchio
1 EL Walnüsse, grob gehackt
1 TL Honig
1 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Preiselbeeren oder Chutney

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen; die Birne und den Radicchio in schmale Stücke schneiden; den Camembert in eine feuerfeste Form setzen (vorher evtl. leicht fetten), Birnen- und Radicchiostücke drum herum verteilen; mit den gehackten Nüssen bestreuen sowie pfeffern und leicht salzen; Honig und Zitronensaft darüber träufeln; für 20 Minuten backen; mit Preiselbeeren oder auch einem Chutney genießen

Chicorée mit Clementinen

Chicorée lassen viele ja an der Gemüsetheke links liegen, weil er ihnen zu bitter schmeckt. Dabei ist der Chicorée mit den hellgelben Spitzen mild und kaum bitter, dazu noch wunderbar knackig. Chicorée ist lichtempflindlich und bekommt im Hellen schnell grüne Spitzen – dann wird er tatsächlich bitter. Als Salat finde ich Chicorée mit Zitrusfrüchten wie Orangen, Mandarinen oder Clementinen sehr lecker, dazu noch ein süß abgeschmecktes Dressing und fertig ist die Wintervitaminbombe! 🙂

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Zutaten für 2 Portionen:

2 Chicorée
2 Clementinen
40 g Salatkerne oder Walnüsse
Öl, z.B. Walnussöl
milder Essig, z.B. Himbeeressig
milder Senf, z.B. auch Orangen- oder Feigensenf
etwa 1 TL Honig
Salz, Pfeffer

Den Chicorée halbieren, den Strunk herausschneiden und die Blätter in grobe Stücke schneiden, dann waschen; die Clementinen schälen und in Stücke teilen; die Salatkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten; Essig, Öl, Senf, Honig und Gewürzen zu einem Dressing verrühren; Chicorée und Clementinen damit anmachen und mit den Salatkernen bestreuen

Kürbissalat

Dieser Salat mit Kürbis schmeckt nach Herbst! Der frische Geschmack vom Ingwer und das internsive Kürbiskernöl machen den Salat besonders, kaum vergleichbar mit einem Standarddressing. Ein bisschen Zeit muss man sich zwar für die Zubereitung nehmen, aber es lohnt sich.

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Zutaten für 2 Portionen:

½ Hokkaido-Kürbis
2 cm frischer Ingwer
100 ml Essig
2 Pimentkörner
1 EL Honig
50 g Salatkernmischung
3 EL Kürbiskernöl
etwas Schnittlauch
Pfeffer und Salz zum Abschmecken
1 Mini-Romana

Den Kürbis in kleine Stücke schneiden und ca. 3 Minuten in Salzwasser garen;
In einem Topf den Essig mit dem fein geriebenen Ingwer, den Pimentkörnern und dem Honig kurz aufkochen und dann etwas abkühlen lassen; wenn es nur noch lauwarm ist, die Pimentkörner herausnehmen und den Sud über die Kürbisstücke geben; mit Salz, Pfeffer und Schnittlauch abschmecken und mindestens eine Stunde durchziehen lassen;
Die Salatkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten; den Mini-Romana klein pflücken und waschen; kurz vor dem Verzehr das Kürbiskernöl zum Kürbis geben und den Mini-Romana vorsichtig unterheben; mit den Salatkernen bestreuen