Pasta mit Spinat und Schafskäse

Heute gab es bei uns mal wieder ein einfaches Pasta-Gericht – einfach, aber lecker! Ich versuche dabei gerne, dem Gemüse die Hauptrolle zu überlassen und die Nudeln eher zu den Statisten zu machen, dementsprechend reichen uns etwa 80g Nudeln pro Person. Mit dem Schafkäse bin ich dann aber wieder großzügig … 😉 Übrigens schmeckt diese Spinat-Tomaten-Schafskäse-Mischung auch super zu Couscous!

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 160g Nudeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 400g Blattspinat TK
  • 10-15 Cocktail-Tomaten
  • ein paar eingelegte, getrocknete Tomaten
  • 125g Schafskäse
  • 4 EL Mandelstifte
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Thymian, Muskat

Die Zwiebel, Frühlingszwiebeln und eingelegten Tomaten klein schneiden, die Knoblauchzehe schälen, die Cocktail-Tomaten vierteln; die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, dann zur Seite stellen; in der Pfanne nun etwas Olivenöl erhitzen und Wasser für die Nudeln aufsetzen; Frühlingszwiebeln und Zwiebeln in der Pfanne anbraten, nach etwa 3 Minuten den Knoblauch hinzupressen; den Blattspinat in die Pfanne geben und auftauen lassen; derweil die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen; wenn der Spinat aufgetaut ist, die Tomaten und die eingelegten Tomaten hinzugeben, kräftig würzen und noch 2-3 Minuten dünsten; die Hälfte des Schafskäses unter die Spinat-Pfanne rühren; jeweils auf einen Teller Nudeln und etwas von der Spinat-Pfanne geben; den restlichen Schafskäse darüber bröseln und mit den angerösteten Mandelstiften bestreuen

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„Wohlfühl-Lasagne“ mit viiieeel Gemüse

Tja, der gemütliche Grillabend an Pfingsten ist dieses Jahr ins Wasser gefallen … stattdessen kam bei uns ein Wohlfühlgericht aus dem Ofen auf den Tisch: eine Lasagne mit viel Gemüse. Die übliche Bechamelsoße haben wir weggelassen, es geht wunderbar ohne! 😉

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Zutaten für eine Gemüselasagne für 2:

  • 1 Zucchino
  • 1 Paprika
  • 250g Champignons
  • 1 Handvoll Grüne Bohnen
  • 1 Zwiebel
  • Gemüsebrühe
  • 1 Schuss Sahne oder Cremefine
  • etwas Stärke zum Andicken
  • 1 Dose Tomaten in Stücken
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 Nudelplatten
  • geriebener Käse
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Basilikum, Oregano, …

Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden; in etwas Olivenöl anbraten bis es Farbe nimmt, würzen und mit Gemüsebrühe ablöschen; je nach Gemüse knackig bis bissfest garen; Sahne hinzugeben und mit in kaltem Wasser gelöster Stärke leicht andicken;

Die Dosentomaten würzen und eine Knoblauchzehe hineinpressen; den Ofen auf 180 Grad vorheizen; in eine Auflaufform gut 1/3 der Tomaten verteilen, dann 3 Nudelplatten darauflegen, als nächstes die Hälfte des Gemüses daraufgeben; nun nochmals 1/3 Tomaten, 3 Nudelplatten und das restliche Gemüse einschichten; oben den Rest Tomaten verteilen und mit geriebenem Käse bestreuen; für etwa 35 Minuten backen

Pasta mit Erbsen-Carbonara

Ab und an komme ich so hungrig nach Hause, dass es beim Kochen richtig schnell gehen muss. Dann gibt’s häufig Pasta, zum Beispiel diese Erbsen-Carbonara. Man kann das ganze Gericht in einem einzigen Topf machen, das ist schon mal sehr praktisch. Eigentlich brate ich Gemüse für Soßen immer gerne in einer Pfanne an, aber die Erbsen-Carbonara kommt ohne Röstaromen aus. Natürlich passen Spaghetti zu dieser Soße, ich habe hier aber grüne Spinatspätzle dazu gemacht.

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Zutaten für 2 Portionen:
160 g Spinatspätzle
160 g Erbsen (TK)
100 ml Milch
100 ml Sahne
2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika
frisch geriebener Parmesan
frischer Schnittlauch zum bestreuen

Die Spätzle nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen; ca. 3 Minuten bevor sie al dente sind die Erbsen hinzugeben und mitkochen; währenddessen Milch, Sahne und die Eier miteinander verquirlen; dann das Wasser abgießen und den Topf mit den Nudeln und den Erbsen wieder auf den Herd stellen; die Eiermilch in den Topf geben, durchrühren und kurz aufkochen; mit Gewürzen abschmecken und mit Parmesan und Schnittlauch bestreut servieren

Veggie-Bolognese

Auch wenn ich vegetarisch lebe bin ich eigentlich kein großer Fan von Soja, Tofu und Co. Zum einen überzeugen mich solche Produkte geschmacklich nicht, weil einfach sehr viel Würze notwendig ist, um aus dem langweiligen, leicht getreidigen Geschmack etwas rauszuholen. Zum anderen ist die Konsistenz von Tofu von schwabbelig bis zäh nicht mein Fall. Der wichtigste Grund ist aber, dass ich bei dem großen Angebot an frischem Gemüse und anderen unverarbeiteten Zutaten solche Produkte im Grunde gar nicht brauche.

Beim Kochen vegetarischer Speisen ist es meiner Meinung nach wichtig, sich von der Standard-Kombination Fleisch-Sättigungsbeilage-Gemüse loszulösen und zum Beispiel lieber einen großen Anteil Gemüse mit etwas Sättigungsbeilage und einem Salat zu kombinieren. Zudem ist für eine gesunde Ernährung – egal ob vegetarisch oder mit Fleisch – grundsätzlich entscheidend, mit frischen, wenig verarbeiteten Lebensmitteln zu kochen Die vielen Fleischersatzprodukte wie panierte Sojaschnitzel und fleischfreie Hackbällchen, die man mittlerweile im Supermarkt findet, sind aber hochverarbeitet und die Zutatenliste an Zusätzen und Geschmacksverstärkern oft lang. Daher gehören solche Produkte am besten nur selten bis gar nicht auf den Speiseplan.

Wenn aber doch ein mal die Lust auf etwas Fleischartiges kommt, dann greife ich zu Soja-Schnetzeln. Dieses aus Sojamehl hergestellte und gepuffte Fleischersatzprodukt (schrecklich, dieses Wort, aber es ist nun mal eins) ist an sich ebenso geschmacksneutral wie Tofu. Kurz in Brühe aufgekocht wird daraus aber eine wirklich geschmacklich und auch vom Kauerlebnis her angenehme Alternative zu Hackfleisch. So lässt sich dann aus einem Klassiker wie Spaghetti Bolognese eine vegetarische Variante zaubern.

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Zutaten für 2 Portionen:
160 g Spaghetti
30 g Soja-Schnetzel
1 rote Zwiebel
1 Paprika
1 Knoblauchzehe
80 g Erbsen (TK)
1 Dose geschälte Tomaten
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
Oregano, Basilikum
Olivenöl
Gemüsebrühe
evtl. frisch geriebener Parmesan

Die Soja-Schnetzel in einem Topf mit Gemüsebrühe bedecken, aufkochen und dann 5 Minuten ziehen lassen; die Spaghetti nach Packungsanweisung kochen;

Die Paprika und die Zwiebel klein schneiden und in etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten; die Knoblauchzehe hinzupressen; die Soja-Schnetzel in ein Sieb abschütten, abtropfen lassen und in die Pfanne geben; alles kräftig anbraten; das Tomatenmark kurz mitbraten, dann mit den geschälten Tomaten und ca. 100 ml Brühe ablöschen; die Erbsen hinzugeben und mit Kräutern und Gewürzen abschmecken; ungefähr 3 Minuten sanft köcheln lassen;

Die Spaghetti mit reichlich Soße und frisch geriebenem Parmesan genießen!