Gnocchi selbstgemacht

Mit ein bisschen Zeit und Muße lassen sich Gnocchi leicht selbst zubereiten. Mit einer klassischen Tomatensoße oder kross angebraten in einer Gemüsepfanne schmecken sie mir sehr gut … jetzt zur Spargelzeit schwenke ich sie in Zitronenbutter und richte sie mit grünem Spargel und etwas Parmesan an.

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Diese Gnocchi sind fast etwas zu groß geraten – mache sie lieber zu klein als zu groß, sie gehen beim Kochen ja noch auf.

Zutaten für 2 Portionen Gnocchi:

  • 250g Kartoffeln, vorwiegend fest kochend
  • 125g Mehl
  • 25g Grieß
  • Salz, etwas Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen; noch warm mit einer Gabel fein zerdrücken und direkt mit Mehl, Grieß und Gewürzen verkneten; mindestens 15 Minuten ruhen lassen; dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa daumendicke Rollen formen und maximal 1 cm große Stücke abschneiden; mit einer bemehlten Gabel jeweils eindrücken und wiederum etwa 15 Minuten antrocknen lassen; währenddessen Salzwasser zum Kochen bringen; die Gnocchi im nur leicht simmernden Wasser gar ziehen lassen bis sie oben schwimmen (etwa 5 Minuten); direkt mit einer Soße oder nochmals in der Pfanne knusprig angebraten genießen …

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„Wohlfühl-Lasagne“ mit viiieeel Gemüse

Tja, der gemütliche Grillabend an Pfingsten ist dieses Jahr ins Wasser gefallen … stattdessen kam bei uns ein Wohlfühlgericht aus dem Ofen auf den Tisch: eine Lasagne mit viel Gemüse. Die übliche Bechamelsoße haben wir weggelassen, es geht wunderbar ohne! 😉

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Zutaten für eine Gemüselasagne für 2:

  • 1 Zucchino
  • 1 Paprika
  • 250g Champignons
  • 1 Handvoll Grüne Bohnen
  • 1 Zwiebel
  • Gemüsebrühe
  • 1 Schuss Sahne oder Cremefine
  • etwas Stärke zum Andicken
  • 1 Dose Tomaten in Stücken
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 Nudelplatten
  • geriebener Käse
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Basilikum, Oregano, …

Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden; in etwas Olivenöl anbraten bis es Farbe nimmt, würzen und mit Gemüsebrühe ablöschen; je nach Gemüse knackig bis bissfest garen; Sahne hinzugeben und mit in kaltem Wasser gelöster Stärke leicht andicken;

Die Dosentomaten würzen und eine Knoblauchzehe hineinpressen; den Ofen auf 180 Grad vorheizen; in eine Auflaufform gut 1/3 der Tomaten verteilen, dann 3 Nudelplatten darauflegen, als nächstes die Hälfte des Gemüses daraufgeben; nun nochmals 1/3 Tomaten, 3 Nudelplatten und das restliche Gemüse einschichten; oben den Rest Tomaten verteilen und mit geriebenem Käse bestreuen; für etwa 35 Minuten backen

Silvestermenü 2015: Zwiebelsuppe, Ricotta-Spinat-Nocken und Panna Cotta

Prost Neujahr – auf ein gesundes, glückliches und genussvolles Jahr 2016!

Natürlich ist der Jahreswechsel immer eine Zeit der Reflexion, der Veränderung und des Neustarts. Letzten Endes stellt uns das Leben aber im Lauf des Jahres immer wieder vor Einschnitte und Wendepunkte, vor schwierige, aber auch sehr schöne Situationen. Die sind es doch eigentlich, die uns prägen, die uns zum Hinterfragen anregen und Veränderungen anstoßen – nicht irgendein Datum.

Deshalb habe ich mich entschieden, mich dem aufgezwungenen „Reflexions-Vorsatz-Gedöns“ zu entziehen und an Silvester einfach einen schönen Abend zu verbringen – mit leckerem Essen! Anders als beim Weihnachtsmenü verrate ich dir heute auch die Rezepte … 🙂

VORSPEISE: Zwiebelsuppe mit Käse-Croutons

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Zutaten für 2 Portionen:

1 Gemüsezwiebel (ca. 200 g)
2 Frühlingszwiebeln
1 EL Mehl
500 ml Gemüsebrühe
1 Baguettebrötchen
etwas geriebenen Käse
Öl, Salz, Pfeffer, gemahlenen Kümmel
etwas Schnittlauch

Die Gemüsezwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden; in etwas Öl ca. 10 Minuten dünsten; die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und zu den Zwiebeln geben, weitere 5 Minuten dünsten; Mehl über die Zwiebeln geben, verrühren und kurz anschwitzen lassen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen; die Suppe mit Deckel 10 Minuten köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und evtl. mit etwas gemahlenem Kümmel abschmecken;

Derweil den Ofen auf 210 Grad Umluft stellen; das Brötchen würfeln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben; die Brotwürfel salzen, pfeffern und mit Käse bestreuen; im Backofen goldbraun backen (am besten nicht aus den Augen lassen, aus goldbraun wird super-schnell schwarz); die Suppe mit den Brotwürfeln und Schnittlauch servieren

HAUPTSPEISE: Ricotta-Spinat-Nocken mit Feldsalat

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Zutaten für 2 Portionen:

230 g gehackter Spinat, aufgetaut und überschüssiges Wasser ausgepresst
130 g Ricotta
55 g Pecorino, frisch gerieben
60 g Mehl
1 Ei
Salz, Pfeffer, Muskat, Petersilie
Butter und Öl zum Anbraten, evtl. Kräuter
Pecorino zum Bestreuen

Aus allen Zutaten einen Teig herstellen; Salzwasser zum Kochen bringen; mit 2 Teelöffeln Nocken aus dem Teig formen und im nur simmernden Wasser ca. 10 Minuten gar ziehen lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen; die Nocken herausnehmen und abtropfen lassen; in einer Pfanne Butter mit etwas Öl erhitzen, evtl. Kräuter wie Salbei oder Thymian hinzugeben, dann die Nocken darin schwenken und leicht knusprig braten; mit frisch geriebenem Pecorino und Salat servieren

NACHSPEISE: Panna Cotta mit eingemachten Zwetschgen von Mama und Physalis (bei Desserts kann ich mich einfach nicht bremsen … 😉 )

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Zutaten für 2 Portionen:

300 ml Sahne
1 Vanilleschote
35 g Zucker
1 ½ Blatt Gelatine
Obst oder Kompott als Begleitung

Die Vanilleschote ausschaben und das Vanillemark mit Sahne und Zucker in einen Topf geben; aufkochen und etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen; derweil die Gelatine in kaltem Wasser einweichen; den Topf vom Herd nehmen, die Gelatine ausdrücken und in die heiße Sahnemasse rühren bis sich die Gelatine aufgelöst hat; in Schälchen füllen, abkühlen lassen und dann für ca. 6 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank stellen; zum Essen entweder mit dem Messer aus dem Schälchen lösen und stürzen oder direkt aus der Schale löffeln; mit etwas Kompott oder Obst genießen

Auf die Plätzchen … 1: Tiramisu-Plätzchen

Okay, es ist immer noch erst November, aber ich habe bereits die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken! Allesamt sind es Sorten ohne Lebkuchengewürze oder Ähnliches. Daher kann ich sie auch bei den aktuell milden Temperaturen schon genießen und mir den Geschmack nach Weihnachten noch für den Advent aufheben.

Als erstes möchte ich dir die Tiramisu-Plätzchen zeigen. Der Name kommt vom Teig mit Espresso und der Mascarpone-haltigen Cremefüllung, dann hört es mit den Gemeinsamkeiten zum eigentlichen Tiramisu auch schon auf … macht aber nix, das Kind braucht schließlich einen Namen und „Schokoladenplätzchen gefüllt mit Mascarpone-Butter-Creme abgeschmeckt mit Espresso und Rum“ wäre irgendwie ein bisschen kompliziert … 😉 Entscheidend ist: die Plätzchen sind richtig lecker!

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Zutaten für ca. 35 Plätzchen:

75 g Zartbitterschokolade
40 g Butter
1 Ei
75 g Zucker
50 g Mehl
20 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Tasse Espresso (abgekühlt)

Für die Creme:
70 g Mascarpone
120 g Butter
30 g Puderzucker
Mark 1 Vanilleschote
1 TL Rum

Die Schokolade und die Butter in einer Schüssel im Wasserbad langsam schmelzen; Ei und Zucker schaumig rühren; Mehl, Stärke, Backpulver, Salz und den Espresso unterheben und die Schokoladen-Butter-Mischung hinzugeben; die Masse mit einem Spritzbeutel jeweils ungefähr haselnussgroß auf ein Blech mit Backpapier tupfen, dabei 1-2 cm Abstand halten; bei 165 Grad 7 Minuten backen und abkühlen lassen;

Für die Creme Butter, Puderzucker und Vanille ca. 3 Minuten aufschlagen; den Rum unter die Mascarpone rühren und diese Mischung hinzugeben; nun die Creme auf die Hälfte der Plätzchen spritzen, die anderen Plätzchen daraufsetzen und dabei leicht drehen, dann verteilt sich die Creme gleichmäßig; anfangs kann es passieren, dass sich der Rum etwas von der Creme absetzt (sieht man auch auf dem Foto) -> ein paar Stunden durchziehen lassen, dann gibt sich das